Lage auf der A4 hat sich leicht entspannt

DieLage auf der A4 zwischen Bautzen und Görlitz hat sich leicht entspannt. Derzeit beginnt der Stau etwa an der Anschlussstelle Weißenberg bis zur Grenze in Ludwigsdorf bei Görlitz. Offenbar ist die Abfertigung an der Grenze beschleunigt worden, es soll wohl auch zusätzliche Fahrspuren geben, an denen kontrolliert wird. Das dürfte mit ursächlich für die Entspannung gewesen sein. Dennoch stehen immer noch mehrere tausend LKW-Fahrer stundenlang im Stau. Sie werden von Kräften des Katastrophenschutzes, der Bundeswehr und der Feuerwehr mit Getränken und Speisen versorgt. Um den Verkehr nicht zusätzlich zu belasten, hat man ab Hermsdorf in Richtung Görlitz bereits Alle Auffahrten auf die Autobahn gesperrt. Einheimische sollten lieber die Landstraße nutzen. Damit die Landstraßen nicht von LKWs überfüllt werden, wurden auch die Abfahrten der Autobahn gesperrt. Hier kontrolliert die Polizei, dass die LKW die Autobahn nicht verlassen, um über die Landstraße weiter in Richtung Polen voran zu kommen. PKW können die Autobahn jederzeit verlassen. Auf vielen Autobahn-Abschnitten herrscht zudem eine Begrenzung von 60 km/h. Diese dient zum Einen dazu, dass im Falle eines Staus niemand mit hoher Geschwindigkeit ins Stauende fährt. Zum Anderen soll so aber auch die Sicherheit der Einsatzkräfte auf der Autobahn sichergestellt werden. Denn an allen Anschlussstellen sind Polizisten stationiert. Bei Unklarheiten kann es auch vorkommen, dass Fahrzeuge anhalten, weil sie von der Autobahn abfahren wollen. Daher ist es wichtig, dass die Geschwindigkeit reduziert wird. Da man schnell gemerkt hat, dass sich kaum jemand an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h hält wurde auch ein mobiler Blitzer in Betrieb genommen. Für die kommenden Tage erwartet die Polizei wieder eine Anspannung der Stau-Situation. Auch die Kräfte vom Katastrophenschutz und der Bundeswehr gehen davon aus, dass am Freitag der Pendler-Verkehr wieder ansteigen wird und man einer Verlängerung des Staus zu rechnen sei.

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