In Bautzen gibt es nun wieder Sirenen zur Bevölkerungswarnung

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Die Stadt Bautzen hat einen bedeutenden Schritt zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit unternommen. Nach Jahren der Stille sind in der vergangenen Woche wieder drei Sirenen in Betrieb genommen worden, die der Bevölkerungswarnung dienen sollen.

Die Wiedereinführung der Sirenen ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das insbesondere auf Naturkatastrophen wie Hochwasser vorbereiten soll. Die ersten Standorte wurden strategisch im Spreetal ausgewählt, um die Bewohner in Hochwassergebieten frühzeitig warnen zu können. Zu den ausgewählten Standorten gehören die Heiligen-Geist-Brücke, der Schützenplatz sowie eine Position in der Nähe des Alstom Werkes (ehemals Bombardier).

Um die Funktionsfähigkeit der Sirenen sicherzustellen, wird jeden Mittwoch um 15:00 Uhr ein Proberuf durchgeführt. Dies passiert ohnehin im gesamten Landkreis Bautzen zur selben Zeit. Bei diesem Proberuf ertönt ein einmaliges Aufheulen der Sirenen. Diese regelmäßige Überprüfung dient dazu, die technische Zuverlässigkeit der Sirenen zu gewährleisten und die Bevölkerung mit dem Warnsignal vertraut zu machen. Eine Erklärung, welche weiteren Sirenensignale es gibt ist hier erläutert.

Das langfristige Ziel der Stadt Bautzen ist der Aufbau eines flächendeckenden Sirenennetzes, um im Ernstfall eine schnelle und effektive Warnung der Bevölkerung sicherzustellen. In den kommenden Jahren sind daher weitere Standorte für Sirenen geplant, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Wiederinbetriebnahme der Sirenen unterstreicht das Engagement der Stadt Bautzen für die Sicherheit ihrer Bürger und die Bedeutung präventiver Maßnahmen im Katastrophenschutz.