Kleinlaster kippt um – Autofahrer wenden im Stau

Einige Autofahrer fuhren einfach verkehrtherum durch den Stau bis zur nächsten Abfahrt. Foto: privat
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Auf der A4 bei Burkau hat es am späten Dienstag Nachmittag einen Unfall mit einem Kleinlaster gegeben. Der Mitsubishi mit Anhänger befuhr die Autobahn von Ohorn in Richtung Burkau. Hier verlor er laut Angaben der Polizei aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, steuerte dann gegen und stieß mit der Mittelleitplanke zusammen. „In der Folge kippte der Mitsubishi um und kam auf der Seite liegend, über beide Fahrspuren zum Liegen“, so ein Polizeisprecher. Der Anhänger sei bei dem Schleudervorgang abgerissen und kam auf dem Bankett zum Stillstand gekommen. Die drei Mäner im Inneren des Transporters wurde durch eingesetzte Rettungswagen zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Im Einsatz waren außerdem die Freiwilligen Feuerwehren aus Ohorn und Pulsnitz, welche die Fahrbahn reinigten und beim Bergen des Anhängers unterstützten. Ein Abschleppdienst transportierte das Gespann anschließend ab. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 14.000 Euro. Zur Unfallaufnahme und Beräumung der Unfallstelle erfolgte eine ca. dreieinhalbstündige Vollsperrung der Autobahn. Am Stauende zwischen der Anschlussstelle Ohorn und dem Rastplatz Rödertal ging es einigen Autofahrern bei der Bergung offenbar nicht schnel genug, sodass mehrere PKW im Stau wendeten und als Geisterfahrer die Autobahn verließen. Das ist nicht nur fahrlässig, sondern auch sehr gefährlich. Es kann auch längere Zeit nach dem Unfall vorkommen, dass Einsatzkräfte nachrücken oder der Abschleppdienst zur Unfallstelle gelangen muss. Wenn dann Fahrzeuge auf der Autobahn entgegen kommen, dann kann dies zum einen wertvolle Zeit kosten und im schlimmsten Fall zu schweren Unfällen führen.

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