Trauriges Pfingstwochenende: Mehrere Tote bei Badeunfällen in Sachsen

In Dresden und Görlitz sind am Pfingstwochenende zwei Menschen ertrunken. Foto: xcitePress

Bei Badeunfällen sind am Pfingstwochenende in Sachsen zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei beiden Vorfällen in Dresden und Görlitz waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz.

Taucher suchten in der Kiesgrube Leuben nach dem Badegast. Foto: xcitePress

Einer der Unfälle ereignete sich am Sonntagnachmittag im Dresdener Stadtteil Leuben. In der dortigen Kiesgrube, wo baden eigentlich strengstens verboten ist, hatten Passanten eine leblose Person im Wasser treiben sehen. Sofort machten sich Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei, sowie Rettungstaucher der DRK Wasserwacht auf den Weg. Sie konnten die Person zuerst nicht finden. Erst nach einer umfangreichen Suche über etwa vier Stunden entdeckte man schließlich die Leiche des Mannes.

Am Bertsdorfer See bei Görlitz waren zahlreiche Kräfte im Einsatz. Foto: xcitePress

Eine ähnliche Tragödie spielte sich nahezu zeitgleich auch am Bertsdorfer See bei Görlitz ab. Hier waren drei junge Männer aus Polen baden. Ihr Ziel war eine Plattform im Wasser, etwa 70 Meter vom Ufer entfernt. Auf dem Weg dort hin verließen einen der Männer die Kräfte. Er wurde von einem 18-jährigen aus der Gruppe, sowie von anderen Badegästen ans Ufer gerettet. Dort stellte man jedoch fest, dass der dritte Begleiter plötzlich fehlte. Umfangreiche Suchmaßnahmen führten ca. anderthalb Stunden später zum Auffinden des Vermissten. Ein Taucher der DLRG barg den leblosen Mann aus dem Wasser. Ein Notarzt konnte dann nur noch den Tod feststellen. „An der Suchaktion waren Einsatzkräfte der Polizeireviere Görlitz und Zittau, des Einsatzzuges, der Feuerwehren Görlitz, Kiesdorf und Schönau-Berzdorf, der Polizeihubschrauber sowie Kräfte der DLRG beteiligt“, so ein Sprecher der Polizei am Montag.