Großbrand in Chemiebetrieb: Lagerhalle mit Aerosolen in Vollbrand

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Foto: Symbolbild

Ein verheerender Brand, der am Montagmittag in einem Gewerbegebiet an der Helmstedter Straße in Braunschweig ausbrach, hat zu massiven Evakuierungen und Verkehrsbehinderungen geführt. Eine Lagerhalle, die Aerosole und andere entflammbare Materialien beherbergt, geriet in Flammen, wodurch eine riesige Rauchsäule entstand, die sich mehrere hundert Meter hoch über die Stadt erstreckte.

Die Feuerwehr Braunschweig, die mit einem Großaufgebot von 200 Einsatzkräften vor Ort ist, musste sich zunächst zurückziehen, nachdem mehrere Explosionen die Situation weiter verschärften und ein nahegelegener unterirdischer Tank mit 29.000 Litern brennbarer Flüssigkeit gefährdet war. Die Löscharbeiten wurden zwischenzeitlich wegen der hohen Explosionsgefahr unterbrochen, sind jedoch mittlerweile wieder aufgenommen worden.

Anwohner im Umkreis von einem Kilometer wurden aufgefordert, das Gebiet umgehend zu verlassen oder in ihren Wohnungen zu bleiben, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klima- sowie Lüftungsanlagen auszuschalten. Die Polizei hat zudem mehrere Straßen gesperrt, darunter die A39 zwischen Rautheim und Cremlingen und die B1 zwischen Schöppenstedt und Erzberg, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führt.

Der Unfall ereignete sich nach einer Verpuffung an einer Maschine innerhalb der Chemikalienfirma, was zu dem Brand führte. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt.

Die Polizei und Feuerwehr sind weiterhin im Einsatz, um die Lage zu kontrollieren und weitere Schäden zu verhindern. Die Ermittlungen zur Ursache des Brands und der darauffolgenden Explosionen sind noch im Gange.