Reanimation im Linienbus: Gaffer filmen Wiederbelebung

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Symbolbild © Christian Schwier stock.adobe.com

Am Dienstag ist es in Braunschweig (Niedersachsen) zu unschönen Szenen bei einem Rettungsdienst-Einsatz gekommen. Im Stadtgebiet hatte eine Person in einem Linienbus einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten, eine Krankenschwester begann mit der Wiederbelebung. Kurz darauf trafen Feuerwehr und Rettungsdienst ein und setzten die Reanimation fort. Einige direkt betroffene Fahrgäste wurden von Notfallseelsorgern betreut. Währenddessen soll es laut Angaben der Feuerwehr Schaulustige gegeben haben, die so dreist waren und das Geschehen filmten. Die Polizei habe dann dafür gesorgt, dass es keine weiteren Störungen gab, berichtet die Feuerwehr Braunschweig auf ihrer Facebook-Seite. Laut Bußgeldkatalog kann das Filmen oder Fotografieren einer hilflosen Person einen Straftatbestand darstellen und mit bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.