Deutsche helfen nach Explosion in Beirut

Verwüstungen im Hafen von Beirut | © UNICEF/UNI356239/Amro/AFP

Nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut (Libanon) ist Hilfe aus Deutschland unterwegs. Das Technische Hilfswerk hat am Mittwochabend mehr als 40 Kräfte aus verschiedenen Bundesländern entsendet. Neun weitere ISAR-Kräfte sind ebenfalls auf dem Weg. Auch der Verein @fire bereitet sich aktuell auf einen Einsatz vor, zwei Tonnen Material und ein Urban Search and Rescue-Team machen sich abreisebereit. Es soll in der betroffenen Region bei der Suche und Rettung von Verschütteten helfen. Ersten Angaben zufolge gibt es in Beirut mehr als 5.000 Verletzte, die Todesfall stieg heute auf über 130. Als Ursache für das Unglück ist die Explosion von tausenden Tonnen Ammoniumnitrat im Gespräch. Die Ereignisse würden aber noch genauer untersucht.

Unterdessen hat UNICEF Deutschland 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt und ruft weiter mit hoher Dringlichkeit zu Spenden auf. Man rechne damit, dass unter den vielen Opfern auch zahlreiche Kinder sein werden. „Wir gehen davon aus, dass die Überlebenden unter Schock stehen und traumatisiert sind“, so ein Sprecher von UNICEF am Mittwoch. Insbesondere im Gesundheitsbereich und in der akuten Nothilfe wird sich UNICEF vor Ort weiter einsetzen. Man habe Trinkwasser für Helfer am Hafen bereitgestellt und unterstütze das Gesundheitsministerium dabei, die Reste von dort gelagerten Impfstoffen zu bergen.

UNICEF Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00
Stichwort: Nothilfe Libanon

@fire Internationaler Katastrophenschutz e.V.
Spendenkonto 40 50 60
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE08 3702 0500 0000 4050 60

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