Brand auf ehemaligem Eschebach-Gelände in Radeberg

Auf dem ehemaligen Eschebach-Gelände an der Radeberger Bahnhofstraße hat es am Sonntagmorgen einen größeren Brand gegeben. Noch vor fünf Uhr wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Holzhaufen gerufen. Beim Eintreffen breitete sich der Brand immer weiter aus. Am Ende war eine Fläche von etwa 30×8 Metern betroffen. Hier war auf gut 5 Metern Höhe Holz aus Abrissarbeiten abgelagert, was letztendlich jede Menge Nährstoff für das Feuer darstellte. Es dauerte nicht lange, dann schlage die Flammen meterhoch in den morgendlichen Himmel. Sofort wurden weitere Kräfte aus Liegau-Augustusbad und Großerkmannsdorf nachgefordert. Auch das THW Kamenz wurde in diesem Atemzug mitalarmiert, da man schon frühzeitig davon ausging, den großen Holzhaufen auseinanderliegen zu müssen. Da das Kamenzer THW über keine entsprechende Technik verfügt, holte man sich auch Hilfe vom THW Ortsverband Dresden, welcher unter anderem mit einem Bagger anrückte. Die Polizei war ebenfalls mit im Einsatz und forderte Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Denn die extreme Rauchentwicklung breitete sich immer wieder in Richtung der angrenzenden Wohngebäude aus. Noch während Die Feuerwehr versuchte, den Brand unter Kontrolle zu bekommen, stieg nur wenige dutzend Meter neben der Einsatzstelle erneut Rauch aus dem Eschenbach-Gelände auf. Ein weiterer Holzhaufen fing aus ungeklärter Ursache Feuer und führte dazu, dass Kräfte abgezogen und ein weiterer Löschangriff eingeleitet werden musste. Dieser Brand war zwar recht früh unter Kontrolle, lässt aber vermuten, dass ein dreister Brandstifter bewusst nachgeholfen hat. Die Löscharbeiten am großen Holzhaufen zogen sich bis in den Sonntagnachmittag. Zeitweise wären mehr als 60 Einsatzkräfte damit beschäftigt, den Brand zu löschen und den Holzhaufen auseinander zu ziehen. Neben dem Bagger vom THW Dresden waren auch zwei Baumaschinen eines im Nachbarort ansässigen Unternehmers im Einsatz. Das Löschwasser kam während der gesamten Maßnahmen aus dem Hydrantennetz. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.

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