Zerstörung und Todesopfer nach Erdbeben auf Kreta

Nahe der griechischen Stadt Iraklion auf der Insel Kreta hat es am Montagmorgen ein schweres Erdbeben gegeben. Foto: f9photos

Griechenland kommt nicht zur Ruhe. Nach den verheerenden Waldbränden hat jetzt ein schweres Erdbeben das Land erschüttert. Dieses soll eine Stärke von 6,0 bis 6,2 auf der Richterskala erreicht haben. Am meisten betroffen war die Insel Kreta, die aktuell auch viele Urlauber beherbergt. Das Epizentrum soll nur wenige Kilometer südöstlich der großen Stadt Iraklion gelegenen haben. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz sind noch im Einsatz. Bislang gibt es neun Verletzte und einen Toten zu beklagen. Das Todesopfer befand sich in einer Kapelle, die durch das Erdbeben einstürzte. Spezielle Rettungsteams haben sich am Morgen auf den Weg ins das Erdbebengebiet gemacht, darunter auch Rettungshundestaffeln. Ob Hilfe aus dem Ausland notwendig sei, war aktuell noch nicht bekannt.