Weltweit: Ebola-Epidemie zum Internationalen Gesundheitsnotfall erklärt

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Dass sich in einigen Ländern Afrikas die gefährliche Krankheit „Ebola“ seit Wochen nahezu ungehindert ausbreitet ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Mehr als 1.000 Menschen verloren seit März ihr Leben. Mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die Epidemie zum Internationalen Gesundheitsnotfall erklärt. Das berichtete der Westdeutsche Rundfunk am vergangenen Wochenende auf seiner Internetseite. Demnach seien jetzt Quarantäne-Maßnahmen möglich, wie die Schließung von Grenzen, sowie Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr. „Wir brauchen uns in Deutschland vor Ebola nicht zu fürchten“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Frank Ulrich Montgomery gegenüber des WDR. Es sei notwendig, vernünftige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Das auswärtige Amt rät indes dringend von Reisen in betroffene Gebiete ab.
Ebola ist eine Fiebererkrankung, die durch Viren übertragen wird. Das funktioniert vor allem durch Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten, wie Blut, Speichel, Urin, Durchfall, Schweiß oder Sperma. Selbst von Tieren können Menschen angesteckt werden. Besondere Symptome sollen sein: starke Schwäche, Fieber, Kopf- und Halsschmerzen sowie Muskelschmerzen. Im weiteren Verlauf der Krankheit sind auch Erbrechen, Durchfall und Hautausschlag möglich. Da man für eine Infizierung in direktem Kontakt mit dem Erkrankten kommen muss ist es eher unwahrscheinlich, dass die Seuche sich in Deutschland ausbreiten könnte. Die Vorsichtsmaßnahmen und Hygienestandards hier sind nicht mit denen in den betroffenen Regionen Afrikas zu vergleichen.

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