Waldbrände außer Kontrolle: Kanada kämpft gegen die Flammen

Auch Einsatzkräfte aus Europa auf dem Weg ins Waldbrandgebiet

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In Kanada wüten hunderte Waldbrände, die Lage ist noch ausser Kontrolle. Foto: Symbolbild

Die aktuellen Waldbrände in Kanada haben verheerende Auswirkungen und betreffen riesige Flächen. Experten sind sich einig, dass diese Brände im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen und dass das Risiko für zukünftige Brände zunimmt. Die Waldbrandsaison wird immer länger und die Auswirkungen werden immer größer. In Kanada und Nordamerika sind gegenwärtig laut Medienberichten mehr als 360 Waldbrände aktiv, von denen nur knapp die Hälfte unter Kontrolle ist. Niedrige Luftfeuchtigkeit, fehlender Regen, starker Wind fördern die Brandausbreitung. Blitzeinschläge durch Gewitter sollen teilweise die Brandursache gewesen sein. Die Folgen der Brände sind auch in nordamerikanischen Metropolen wie Toronto, New York und Washington zu spüren, wo giftiger Rauch und verbrannter Geruch die Luftqualität beeinträchtigen. Die Auswirkungen der Brände sind sogar bis nach Europa zu spüren, wo eine Rauchwolke über den Atlantik zieht. Die Waldbrände zeigen die dringende Notwendigkeit, den Klimawandel zu bekämpfen und seine Auswirkungen zu bewältigen. Internationale Hilfe, darunter Feuerwehrleute aus den USA, Australien, Neuseeland und Südafrika, wird mobilisiert, um bei der Bekämpfung der Brände zu unterstützen. Auch Feuerwehrkräfte aus Portugal, Spanien und Frankreich sollen gemäß EU-Katastrophenschutzmechanismus nach Kanada reisen.