Lohsa / nördlich von Bautzen. Die Polizei hat am Freitag, 4. September 2026, in Sachsen unbekannte Sprengvorrichtungen entdeckt. An zwei Fundorten sicherten die Kräfte vier Objekte und leiteten die Entschärfung ein, erklärte Innenminister Armin Schuster.
Die Polizeidirektion Görlitz bestätigte einen laufenden Einsatz im Bereich Lohsa (Landkreis Bautzen). Nähere Angaben machte sie aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht. Sprecherin Anja Leuschner: „Aus polizeitaktischen Gründen können wir uns dazu nicht äußern.“ Einsatzkräfte durchsuchten die Umgebung.
Medienberichten zufolge sollen die Funde bei zwei Umspannwerken an der Grenze zu Brandenburg im Lausitzer Braunkohle-Tagebaugebiet liegen. Hinweise auf die Fundorte hätten sich aus einem Bekennerschreiben ergeben; bereits am Donnerstag seien intensive Suchmaßnahmen eingeleitet worden, so Schuster. Zuvor hatte es Sabotageversuche gegen die Stromversorgung in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen gegeben, darunter am Umspannwerk Turnow-Preilack nahe dem Kraftwerk Jänschwalde.










