Nach Grenzöffnung: Deutsche und Tschechische Feuerwehren wieder vereint

Seit nun schon 53 Jahren pflegt die Freiwillige Feuerwehr aus dem sächsischen Großschönau eine Enge Freundschaft mit den tschechischen Varnsdorf und umliegenden Orten. Im Ernstfall gibt es sogar eine Vereinbarung, dass beide Seiten im Brandfall einander helfen und zum Löschen die Grenze überqueren dürfen, sollten die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Doch in den vergangenen 83 Tagen war daran nicht mehr zu denken. Dank Corona blieb die Grenze zwischen Großschönau und Varnsdorf zu, Betonblöcke und Gitterzäune versperrten den Weg. Nichtmal ein freundschaftlicher Besuch unter Kameraden war möglich. Umso glücklicher waren alle wieder, als am Freitag die Grenzen geöffnet wurden. Schon am nächsten Tag gab es deshalb ein feierliches Treffen. Um elf Uhr trafen sich heute deutsche und tschechische Feuerwehrleute, sowie auch Sanitäter beider Seiten. Man begrüßte sich kameradschaftlich an der Grenze, ließ die Sirenen und Martinhörner erklingen und sprach gemütlich bei einem Getränk über die vergangenen Wochen und welche Hürden beide Parteien bewältigen mussten. So häuften sich in Varnsdorf die größeren Brände und in Großschönau waren es Hygienevorschriften, welche es den Kameraden nicht leicht machten. Letzteres wird sowohl deutsche, als auch tschechische Einsatzkräfte zwar noch weiter beschäftigen, aber zumindest der engen Freundschaft konnte Corona nichts anhaben.

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