Nach dem Unwetter: Vorsicht beim Betreten von Wäldern

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Das Unwetter am vergangenen Donnerstag hat in einigen Teilen Ostsachsens schwere Schäden verursacht. Nachdem die Feuerwehren, Bauhöfe und anderen Helfer bereits für freie Straßen gesorgt haben, ist die Gefahr vor allem in Wäldern noch lange nicht gebannt. In Königsbrück zum Beispiel wird derzeit nach einer Prioritätenliste gearbeitet, um die Schäden zu beseitigen. Selbes Prinzip gilt auch in Bischofswerda. „Die Arbeiten werden besonnen und unter äußerster Vorsicht durchgeführt, da Windbrüche auch für die Mitarbeiter vor Ort lebensgefährlich sind“, heißt es im Schiebocker Bürgermeisteramt. Nicht nur dort, sondern auch im Pulsnitztal, Haselbachtal und in der Region um Königsbrück und Laußnitz rät man ausdrücklich vom Verlassen der befestigten Waldwege ab. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Äste herabstürzen oder Bäume auch ohne größere Windeinwirkung umkippen. Dennoch ist jeder selbst für seine Sicherheit verantworltich. Das Betreten von Wäldern erfolgt gem. § 11 Abs. 2 Sächsisches Waldgesetz auf eigene Gefahr.