LKW-Unfall auf der A4: Polizei rettet Kinder aus Hitze-Stau

Auf der A4 bei Uhyst ist am Dienstag ein LKW in ein Stauende gekracht. Foto: xcitePress
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Ein schwerer LKW-Unfall hat sich am Dienstagnachmittag auf der A4 bei Uhyst a.T. ereignet. Gegen 15:45 Uhr waren drei LKW in Richtung Görlitz unterwegs. Noch der der Anschlussstelle Salzenforst gab es einen Stau an einer Baustelle. Zwei der Laster reagierten rechtzeitig und hielten an. Der dritte LKW mit einem 47-jährigen am Steuer jedoch fuhr aus ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf das Stauende auf. Dabei wurden alle drei Fahrzeuge ineinander geschoben. Der vermeintliche Unfallverursacher wurde in seinem LKW eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des mittleren LKW wurde leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Burkau, Uhyst, Großhänchen-Pannewitz und Jiedlitz waren im Einsatz, um den Eingeklemmten zu retten. Ein Hubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Auch der Leichtverletzte wurde von Rettungskräften versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Die Autobahn musste bis gegen 21 Uhr voll gesperrt werden, erst danach wurde zumindest ein Fahrstreifen freigegeben. Währenddessen bildete sich ein langer Stau. Polizei und Autobahnmeisterei leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Uhyst von der Autobahn herab. Aufgrund der großen Hitze von weit über 30 Grad entschied sich die Polizei zudem dazu, einzelne Fahrzeuge aus dem Stau zurück zur nächsten Anschlussstelle zu begleiten. Denn in den PKW hätten sich auch etliche Kinder befunden. Diesen wurde ein langes Warten in der unerträglichen Hitze erspart.

 

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