LKW-Unfall auf der A4 bei Ottendorf-Okrilla

Die Betonteile rutschten bis an das Führerhaus heran. Foto: Rico Löb

Der Fahrer eines LKW auf der A4 kann heute wohl seinen zweiten Geburtstag feiern: In der Nacht zum Montag war gegen 1.15 Uhr ein mit tonnenschweren Betonteilen beladener Sattelzug von Görlitz nach Dresden unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kollidierte dieser kurz vor der Anschlussstelle Ottendorf-Okrilla offenbar mit einem weiteren LKW und krachte in der Folge in die Mittelleitplanke. Durch die Kollision verrutschte die Ladung – mehrere Betonteile schoben sich mit voller Wucht in das Führerhaus und zerdrückten es augenscheinlich beinahe von hinten.

Ein Großaufgebot von eintreffenden Rettungskräften rechnete beim Anblick bereits mit dem Schlimmsten. Doch als die Feuerwehr schließlich die Frontscheibe entfernte, fanden sie einen nahezu unversehrten Fahrer im Führerhaus vor – großes Aufatmen.

Auf Grund des Unfalls und verbundener Bergemaßnahmen kam es bis zum Mittag zu erheblichen Behinderungen auf der A4. Diese ist in Höhe Pulsnitz gesperrt worden, der Verkehr wurde hier von der Bahn herabgeleitet. Dabei unterstützt auch das Technische Hilfswerk.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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