Tragischer Brand in Krefelder Zoo, etliche Tiere kommen ums Leben

Das Affenhaus im Zoo Krefeld brannte in der Neujahrsnacht komplett aus. Foto: Symbolbild

In der Silvesternacht hat es in Krefeld (Nordrhein-Westfalen) einen tragischen Brand gegeben. Aus bislang ungeklärter Urache ist das Affenhaus im örtlichen Zoo in Flammen aufgegangen und vollständig ausgebrannt. Gegen 0:38 Uhr hatten Anwohner die Feuerwehr über den Brand informiert. Wenig später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort, konnten vorerst aber keines der über 30 Tiere aus dem im Vollbrand stehenden Gebäude retten. Fast alle Bewohner des Affenhauses sollen ums Leben gekommen sein, darunter schwer bedrohte Arten, deren Verlust besonders schmerzt. Lediglich zwei Schimpansen wurden später nach den Löscharbeiten wie durch ein Wunder noch lebend entdeckt und in Sicherheit gebracht. Sie sollen leichte Brandverletzungen haben und wurden in angrenzenden Gehegen untergebracht. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Zoogebäude konnte zum Glück verhindert werden. Der angrenzende Gorillagarten und seine Bewohner blieben von den Flammen verschont. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Möglich ist, dass eigentlich verbotene sogenannte „Himmelslaternen“ auf dem Dach des Affenhauses niedergingen und dieses dann in Brand gesetzt haben könnten. Wer etwas entsprechendes im Krefelder Stadtgebiet beobachtet hat, solle sich bei der Polizei melden.

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