LKW kracht in Stauende: 16 Verletzte auf Autobahn in Sachsen

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Am Abend des 22. Oktober 2023 ereignete sich auf der A17 zwischen Prag und Dresden in der Nähe des Parkplatzes Heidenholz ein schwerer Verkehrsunfall, der einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei erforderte. Der Vorfall passierte um 20:05 Uhr und hatte schwerwiegende Folgen.

Der Unfallhergang war folgender: Ein Sattelzug vom Typ Scania, gesteuert von einem 55-jährigen Fahrer, war in Richtung Dresden unterwegs. Plötzlich und aus bisher unbekannten Gründen übersah der Fahrer das Stauende vor sich, welches offenbar durch die kürzlich angeordneten Grenzkontrollen entstanden war. In der Folge kollidierte der Lkw mit zehn anderen Fahrzeugen, darunter ein VW Passat, ein Skoda Superb, ein Skoda Octavia und ein Ford Tourneo.

Die Kollision war so stark, dass sie zu einer Vielzahl von Verletzungen bei den Insassen der betroffenen Fahrzeuge führte. Insgesamt 16 Personen wurden verletzt, wovon drei Insassen schwere Verletzungen erlitten. Um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle abzusichern, war ein umfangreicher Einsatz notwendig. Die Autobahn in Richtung Dresden aber auch in Richtung Prag musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Die Ausmaße des Unfalls führten zur Stichworterhöhung auf einen sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV). Zahlreiche Rettungskräfte, darunter auch ein nachts flugfähiger Hubschrauber, wurden mobilisiert, um den Verletzten zu helfen. Die Einsatzstelle erstreckte sich mit den vielen Einsatzfahrzeugen über weite Strecken der Autobahn, beide Fahrspuren wurden von den Einsatzkräften genutzt.

Die Autobahnpolizei hat umgehend mit den Ermittlungen zur Unfallursache begonnen. Allerdings sind die genauen Hintergründe noch unklar und Gegenstand weiterer Untersuchungen.

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