Folgen von Sturm SABINE auch am Dienstag zu spüren

Auf der S111 stürzten reihenweise Bäume um. Foto: Rico Löb

Auch am Dienstag sind die Folgen von Sturmtief SABINE noch in Sachsen zu spüren. Ein Gewitter brachte am frühen Dienstagmorgen zuerst heftige Sturmböen und sorgte mit einsetzendem Schneefall für einige Stunden für echtes Winter-Feeling. Der Schneesturm zauberte eine Schneedecke über die Landschaft, die Folgen waren im Berufsverkehr zu spüren. Lange Staus kosteten so manchem Autofahrer einige Nerven. Doch nicht nur der Schnee war der Grund dafür. Wiedereinmal kippten reihenweise Bäume um, die Feuerwehren mussten mehrfach ausrücken. Für mehrere Stunden war zum Beispiel die S111 bei Bischofswerda gesperrt. In Höhe des Ortes Schönbrunn blockierten gleich mehrere Bäume die Fahrbahn. Eine Telefonleitung wurde dabei heruntergerissen und musste aufwändig befreit werden. Auch die Zufahrt zu einem Wohnhaus war durch mehrere Bäume blockiert. Nur mit der Kettensäge konnte man sich den Weg wieder bahnen. Das war nicht ganz ungefährlich. Immer wieder kam starker Wind auf und ließ die noch stehenden Bäume beachtlich wanken. Zwischendurch auch mit erneut einsetzendem Schneefall.

In Großröhrsdorf stürzte ein Baum auf die Pulsnitzer Straße. Foto: Rico Löb

Ähnliches auch in Großröhrsdorf: Am Nachmittag kam frischte der Wind wieder auf, Schneefall setzte ein. Eine Windböe war offenbar so stark, dass ein großer Nadelbaum direkt auf der Pulsnitzer Straße stürzte. Dabei lag der Baum so ungünstig, dass er die gesamte Fahrbahn blockierte. Die Feuerwehr aus Großröhrsdorf rückte an und beseitigte das Hindernis. Wenig später war auch diese Straße wieder freigegeben.

Auch in den kommenden Stunden soll es weiter windig bleiben. Am Wochenende könnte dann auch schon die nächste Sturmlage anstehen. Wetterexperten beobachten die Prognosen und Modelle aktuell mit Sorge, denn es könnte sich etwas ankündigen. Mehr dazu kann man aber erst Ende der Woche sagen.

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