Feuerwehr übt Vorgehen bei Brand in Tiefgarage

Die Gemeindefeuerwehr Wachau hat am Montag bei ihrer Herbstübung das Vorgehen bei einem Brand in einer Tiefgarage trainiert. Um die Übung so real wie möglich zu gestalten, wurden die Einsatzkräfte kurz nach 18 Uhr über Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert. Nach und nach trafen dann die acht Fahrzeuge der Wehren aus Seifersdorf, Wachau, Lomnitz und Leppersdorf ein. Die Kameraden bauten eine Wasserversorgung aus Hydranten auf. Gleichzeitig gingen Trupps unter schwerem Atemschutz zur Personensuche und Menschenrettung in die weitläufige Tiefgarage vor. Da ein PKW-Brand simuliert wurde, baute man auch einen Schaumangriff auf. Sicherheitstrupps standen immer in Bereitschaft, um die vorgehenden Trupps im Notfall retten zu können. Bei Bränden in Tiefgaragen stellt der Rauch immer eine besondere Gefahr dar und schränkt die Sicht oftmals noch weiter ein, als bei normalen Gebäude branden. Daher brachten die Einsatzkräfte zum Schluss noch mehrere Lüfter in Stellung, um das Gebäude rauchfrei zu machen. Beobachtet wurde die Feuerwehr bei ihrer Übung von zahlreichen interessierten Anwohnern und Familien mit Kindern. Vielleicht konnte so ja auch der ein oder andere Mitstreiter für die Gemeindefeuerwehr Wachau begeistert werden.

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