Es ist ein Sonniger Samstag Vormittag in der Gemeinde Doberschau-Gaußig. Spaziergänger laufen die Fußwege entlang, Vögel zwitschern munter vor sich hin. Im Ortsteil Schlungwitz jedoch ist etwas anders. Im Neubaugebiet auf der Gnaschwitzer Straße schlagen Flammen aus dem zweiten Stock des ehemaligen Asylheims. Feuerwehrfahrzeuge stehen vor dem Haus, Schaulustige schauen sich das Geschehen aus der Ferne an. „Danke, ist im Kasten“ schreit plötzlich ein Kameramann in ein Funkgerät. Ein Wasserstrahl schießt aus dem Inneren des Hauses und löscht die Flammen. Danach versammeln sich die Feuerwehrleute vor dem Haus, sprechen die nächsten Szenen ab. Das Feuer in dem Abrissgebäude war kein echter Brand, sondern Bestandteil eines Filmdrehs. Die örtliche Feuerwehr möchte in einem Imagefilm für Nachwuchs werben und über ihre Arbeit aufklären.
Im Film entdecken die beiden beim Spielen ein altes Verlassenes Gebäude. Luca und Florenz packt die Neugier, sodass beide das Haus betreten. Beim Herumstöbern in den Räumen entdecken die Jungs ein Feuerzeug. Die beiden kokeln herum, bis plötzlich ein Brand ausbricht. Während der ältere der beiden ängstlich davon rennt, bekommt er nicht mir, dass sein Kumpel unterwegs stolpert und nicht mehr aufsteht. Eine Spaziergängerin ruft schließlich die Feuerwehr, für die ein Einsatz gegen die Zeit beginnt…
Für den Film wurden die Feuerwehrleute sogar extra zu „Brandstiftern“. Unter wachsamen Augen und immer mit einem einsatzbereiten Feuerlöscher in der Hand wurden echte Flammen erzeugt, um das Szenario so realitätsnah wie nur möglich erscheinen zu lassen. Gezeigt werden soll der Film erstmalig am 30. Mai zum 110-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Doberschau. Im Festzelt am Gerätehaus auf der Fabrikstraße wird dann die Premiere stattfinden. (RL)