Deutsche helfen nach Erdbeben in Haiti

Nach dem schweren Erdbeben am 14. August im Süden von Haiti ist jetzt auch Hilfe aus Deutschland unterwegs. Nachdem verschiedene international tätige Organisationen wie Caritas, Kindernothilfe oder Deutschland hilft bereits Soforthilfe leisteten, sind jetzt auch Einsatzkräfte in das verwüstete Gebiet unterwegs. Ein Vorausteam von I.S.A.R. Germany und BRH Bundesverband Rettungshunde hatte die Lage vor einigen tagen vor Ort erkundet und nun weitere Kräfte nachgefordert. Ein 33-köpfiges Emergency-Medical-Team (EMT) bestehend aus Ärzten, Pflegekräften und Sanitätern machte sich am heutigen Donnerstag per Flieger auf den Weg von Köln/Bonn nach Haiti. Dort sollen die Opfer der Erdbebenkatastrophe medizinisch versorgt werden. Dazu wird eine feldmäßige Notaufnahme errichtet, wozu die Kräfte insgesamt elf Tonnen Ausrüstung, Medikamente, medizinisches Equipment, Zelte und Liegen mitführen. Auch eine Wasseraufbereitungsanlage ist mit an Bord, um täglich bis zu 5.000 Liter Trinkwasser aufzubereiten. Die autarke Versorgung des Teams sei für vorerst 14 Tage sichergestellt. Aktuellen Zahlen zufolge gebe es mehr als 2.000 Tote und 10.000 Verletzte in dem Gebiet.