Amazonas-Waldbrände: Deutsche bieten Hilfe an

Die Lage im Amazonasgebiet ist aktuell extrem angespannt. Seit Jahresbeginn gab es hier 75.000 Waldbrände. In den vergangenen Tagen seien Medienberichten zufolge binnen 48 Stunden erneut rund 2.500 Waldbrände ausgebrochen. Ein Grund dafür sin unkontrollierte Brandrodungen zum Erschließen von Ackerflächen. Diese geraten oft außer Kontrolle und sorgen für extreme Zerstörungen in der Tier- und Pflanzenwelt. Die brasilianische Regierung schätzt die Situation derzeit als mit den eigenen Mitteln nicht kontrollierbar ein. Möglich ist, dass jetzt auch Streitkräfte zum Einsatz kommen. Unterdessen haben mehrere Staaten den Notstand ausgerufen. Auch international sorgt der Brand der „Grünen Lunge der Erde“ für Besorgnis. Frankreichs Regierungschef Emmanuel Macron habe dazu aufgerufen, beim G7-Gipfel am Samstag die Amazonas-Waldbrände als ersten Punkt zu besprechen. Unterdessen wurde auch von Deutscher Seite Hilfe angeboten. Wie der gemeinnützige Verein @fire – Internationaler Katastrophenschutz e.V. auf seiner Facebook-Seite berichtet, verfolge man die Waldbrandsituation im Amazonasgebiet mit großer Betroffenheit. Man habe über bestehende Kontakte Hilfe angeboten, plane aber aktuell noch keinen Einsatz vor Ort.

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