Ostsachsen: Jedes 20. Fahrzeug war zu schnell

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Auch Ostsachsen beteiligte sich gestern am bundesweiten „Blitzer-Marathon“. An 24 Kontrollstellen wurden in den beiden Landkreisen Bautzen und Görlitz zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen insgesamt 4.302 Fahrzeuge gemessen. Davon war etwa jedes 20. Auto zu schnell unterwegs. Insgesamt 244mal blitzte es, in der überwiegenden Mehrzahl wegen Überschreitungen bis zu 20 km/h. In 23 Fällen waren die betroffenen Fahrer aber auch deutlich schneller unterwegs.
In Großschweidnitz beispielsweise fuhr auf der S 148 in Höhe einer Gaststätte ein Lkw auf abschüssiger Strecke mit 83 km/h bei erlaubten 50 km/h. In Rietschen war es auch ein Lkw, der mit 70 km/h innerorts an einer Kindertagesstätte vorbei donnerte. In Großharthau war auf der Bundesstraße B 6 innerhalb der Ortschaft ein Autofahrer mit 80 km/h ebenfalls vor einem Kindergarten in das Visier der Beamten geraten.
Sachsenweit wurden 45.292 Fahrzeuge in den vergangenen 24 Stunden gemessen. In lediglich 1.980 Fällen löste der Rotlichtblitz aus, weil die Fahrer zu schnell unterwegs waren. Die höchste Überschreitung betrug im Freistaat Sachsen 42 km/h. Damit ist aus Sicht der Polizei das Ziel der Maßnahme mehr als erreicht: Kraftfahrer für die Gefahren durch nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit zu sensibilisieren.
Die Polizeidirektion Görlitz wird in der kommenden Woche in den Städten und Gemeinden beider Landkreise die Aktion „Blitz für Kids“ fortführen. Dann allerdings ohne die mahnenden Worte der Schüler, dafür mit denen der Polizeibeamten. Zudem werden die ertappten Kraftfahrer auch mit einem Verwarn- oder Bußgeld an Ihre Pflichten im Straßenverkehr erinnert. (PD Görlitz)

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