Leppersdorf: Feuerwehr stellt neue Drehleiter in Dienst

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Die Freiwillige Feuerwehr Leppersdorf konnte in der vergangenen Woche eine neue Drehleiter in Dienst stellen. Aufgrund neuer Festlegungen im Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Wachau, inbesondere aber aufgrund der Gewährleistung des abwehrenden Brandschutzes bei der Firma Sachsenmilch, war dies nötig. Auch wenn es im nahegelegenen Radeberg und auch in Pulsnitz bereits je eine Drehleiter gibt, war die Beschaffung des neuen Fahrzeug unumgänglich. Denn für die Gebäude auf dem Gelände der Firma Sachsenmilch ist eine Arbeitshöhe von 39 Metern nötig. Das schafft bisher kein Gerät in der Region. Somit wurde Europaweit die neue Drehleiter ausgeschrieben, ehe letztendlich die Firma Magirus den Zuschlag erhielt. Man entschied sich für das vollautomatische Gerät vom Typ M39L auf einem Iveco Fahrgestell. Bei dieser Leiter ist nicht nur die einfache Bedienung ein großer Vorteil – das Fahrzeug glänzt auch mit seiner nützlichen Ausrüstung. So sind viele Gegenstände für die Rettung von Personen verlastet. Darüber hinaus verfügt die M39L auch über einen Wasserwerfer und eine Kranvorrichtung. Mit letzterer können sogar Lasten von bis zu vier Tonnen gehoben und gesenkt werden. „Natürlich freut man sich über so ein Fahrzeug riesig. Aber hieraus ergibt sich auch eine sehr hohe Verantwortung an die Kameraden im Rahmen der richtigen Bedienung und Handhabung“, so Gemeindewehrleiter Thomas Redmer. Er und sein Team sind derzeit ständig am Üben. Denn so ein Koloss muss auch korrekt bedient werden – vor allem im Ernstfall. Etwa 600.000 Euro kostete die Investition – die Summe teilten sich jedoch Gemeinde, Freistaat, sowie die Firma Sachsenmilch. (RL)

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