Griechenland: Der erste Einsatztag der Kräfte aus NRW

Als Teil des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union ist auch ein spezielles Modul aus Nordrhein-Westfalen als erste Deutsche Einheit in das griechische Waldbrandgebiet gereist. Dieses besteht aus einzelnen Komponenten aus Bonn, Leverkusen und Königswinter. Bereits am Dienstag kam der Konvoi mit der Fähre in Griechenland an, um am Mittwoch dann den ersten Einsatz zu fahren.

So konnte dann durch die Kräfte aus NRW am Mittwochmorgen in den ersten Einsatz gezogen werden. Das Einsatzgebiet lag dabei etwa 25 Kilometer östlich von Olympia, was deutlich macht, wie groß die betroffene Fläche eigentlich ist. Denn zum einen hatte sich das Feuer bis an die Grundstücke von Olympia herangefressen. Zum anderen Lag die Front am Mittwochvormittag etwa 40 Kilometer weiter östlich. Es sind also erhebliche Flächen von den Flammen zerstört worden. Deutlich wird das, wenn man nur ein paar Blicke in das betroffene Gebiet wirft. Es macht einen wirklichbetroffen, diese schlimmen Folgen einer so unaufhaltsamen Katastrophe zu sehen. Doch an Mitleid und Betroffenheit konnten die deutschen Einsatzkräfte während ihres ersten Einsatztages noch nicht denken. Sie mussten sich ersteinmal an die Einsatzbedingungen vor Ort gewöhnen.

An ihrem zugewiesenen Einsatzort bauten die Kameraden einen speziell Löschangriff auf, der auf das Territorium vor Ort angepasst war. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde eine Wasserentahmequelle sichergestellt, in die verschiedenen Richtungen wurden lange D-Leitungen verlegt, um im Ernstfall von allen Seiten angreifen oder schützen zu können. Außerdem setzten die Kameraden Löschrucksäcke ein, um kleine Flammen und Glutnester abzulöschen. Dabei musste man mit einem Auge immer den Himmel beobachten, um nicht von den Wasserabwürfen der Hubschrauber und Flugzeuge getroffen zu werden. Aus der Luft wurden teilweise die größten Löscherfolge erzielt.

Das Logistikteam des Deutschen Moduls hatte in der Zwischenzeit übrigens nicht weit vom Einsatzort ein Lager aufgeschlagen. Die sogenannte Base of Operation wird in den nächsten Tagen das Zuhause der nicht ganz 60 Einsatzkräfte sein.

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