EMPL mit großem Fahrzeugaufgebot auf der INTERSCHUTZ in Hannover

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Die INTERSCHUTZ 2022 in Hannover rückt immer näher und die ersten Aussteller sind bereits fleißig am Aufbauen. So auch der Fahrzeugausbauer EMPL, der vor kurzem sogar angekündigt hatte, seine Standfläche zu verdoppeln! Dementsprechend umfangreich ist der Fuhrpark, den die Firma auf der Messe präsentieren wird. Folgende Fahrzeuge werden ausgestellt sein:

GTLF Löscharm Scorpio – WF Yncoris – Chemiepark Knapsack

Der Aufbau auf MAN TGS 41.480 8×4 BB Fahrgestell mit vollautomatischem Allison Wandlergetriebe verfügt über einen 9.500 l Wassertank, 4.500 l Schaumtank sowie eine 500 kg Pulverlöschanlage. Rechts und links am Aufbau befinden sich jeweils 2 Geräteräume mit massiven, pulverbeschichteten, versperrbaren, staub- & wasserdichten EMPL Alu-Rollläden mit Barlock-Verschluss. Sämtliche Rollläden sind mit selbstspannenden Zuzieh-Bändern versehen. Links und rechts befinden sich klappbare Freistandsbrücken, welche mit je 270 kg belastbar sind.

Der Geräteraum im Heck, verschlossen mit Klappe mit integriertem Rolltor, beherbergt die 8.000er Einbaupumpe mit verbautem Niederdruckschaumzumischsystem und das Pumpenbedienfeld. Hier befindet sich eine 320 l hydraulisch angetriebene Zahnradpumpe sowie eine 30 l elektrisch angetriebene Kolbenpumpe. Jeder Abgang ist einzeln wählbar – Parallelbetrieb Wasser & Wasser/Schaum möglich. Auch ein Pump & Roll Betrieb ist vorgesehen. Das Fahrzeug verfügt über zwei A- und sechs B-Abgänge sowie über drei A- und 6 B-Eingänge und zwei B-Füllleitungen. An der Fahrzeugfront ist ein 2.500 l/min Monitor montiert.

Am Dach befinden sich der dreh- und schwenkbare Lichtmast für Nah- und Weitfeld, eine 360° Bird-View Kamera, zwei Stück Schlauchtragekästen für 80 m B-Schlauch und 60 m A-Schlauch, welche auf zwei elektrischen Absenkvorrichtungen verlastet sind, sowie der 25 m Aluminium Löscharm SCORPIO mit 4.000er Werfer. Der Löscharm ist 360° drehbar und wird während des Betriebs innerhalb der Konturmarkierungen des Fahrzeugs abgestützt. An der Mastspitze befinden sich ein zusätzlicher B-Abgang, ein Windmessgerät sowie ein Video- und Wärmebildkamerasystem.

Besonderes Highlight ist die komplette Ausstattung aller Geräte- & Beladungsgegenstände mittels RFID-System. Somit können mit einem im Fahrerhaus angebrachten Tablet alle feuerwehrtechnischen Beladungsteile dokumentiert, auf Vollständigkeit kontrolliert sowie Wartungsintervalle überwacht werden. Weitere smarte Lösungen wie Rauchmelder in den Geräteräumen, ausziehbare Absperrbänder oder aber ein Überdruck-Fluchtgerät für den Maschinisten wurden integriert.

Zur umfangreichen Beladung zählen unter anderem direkt angekuppelte tragbare Wasserwerfer mit einer Kapazität von 2.000 l/min und 4.500 l/min, Löschkugel, Pressluftatmer, Fluchtgeräte, Arbeitsscheinwerfer, Teleskopleiter, Nebellöschsystem, Rohrdichtungsset, Schlauchpakete, Hydroschilde, Schaumrohr, Handwerkzeug, Bergetuch, Auffangwanne sowie weitere unterschiedlichste Ausrüstungsgegenstände für Gefahrstoffe.

SLF – WF Bayer – Bergkamen

Das Sonderlöschfahrzeug auf Mercedes Benz Actros 2546 L 8×2/6 mit einer Besatzung von 1 + 6 hat in der Mannschaftskabine 5 PA-Sitze und ein Regalsystem.  Das SLF verfügt über einen 3.000 l Wassertank, 7.000 l Schaumtank sowie eine 750 kg Pulver- und 180 kg Co²-Löschanlage. Die Co²-Anlage wurde mit einer separaten Flaschenauslösung (Einzel-, Doppel- oder Gesamtauslösung) ausgestattet. Links und rechts im Aufbau befinden sich jeweils eine Pulver- und Co²-Haspel, Kombischaumrohr sowie ein B-Verteilerschnellangriff in Buchten gelegt.

Eine 6.000er Pumpe versorgt den funkferngesteuerten 4.000er Dachmonitor auf einer pneumatischen Hubeinrichtung. Hier besteht zusätzlich die Möglichkeit der Pulverabgabe. Weiters ist eine 360 l Zahnradpumpe sowie 30 l Kolbenpumpe verbaut.

Am Dach befindet sich neben dem Monitor eine mechanische Leiterabsenkvorrichtung, Dachkasten, Lichtmast, Bird View Camera-System sowie eine Absturzsicherung.

Zur Beladung zählen weiters unter anderem ein Hochleistungslüfter, Strahlrohr mit Stützkrümmer, Atemschutznotfalltasche, Schlauchkörbe, 2 x bodengebundene Werfer, uvm. Am Heck befinden sich 2 wegschwenkbare A-Haspeln. 

TULF – WF Currenta – Chempark Leverkusen

Das Turbinenlöschfahrzeug ist auf einem MAN TGS 28.500 EURO 6 Fahrgestell aufgebaut und als Truppbesatzung ausgeführt. Ein Atemschutzgerät ist in den Sitz des Beifahrers integriert.

Der Aufbau ist aus 3 unabhängigen Modulen zusammengesetzt. Zwischen den Geräteräumen G1 / G2 und G3 / G4 befindet sich ein separates Hydro Jet Modul, welches autark vom Trägerfahrzeug agieren kann und mittels Twist Lock System aufgesetzt und somit abnehmbar ist. Der Geräteraumaufbau ist aus 2-Schicht-kunststoffbeschichteten ALU-Tech Sandwich-Paneelen gefertigt. Links und rechts sind Geräteräume mit je 2 massiven, pulverbeschichteten, versperrbaren EMPL Alu-Rollläden staub- & wasserdicht abgeschlossen. Sämtliche Rollläden sind mit selbstspannenden Zuzieh-Bändern versehen. Schräg nach innen leuchtende LED-Lichtbänder gewährleisten eine optimale Geräteraumausleuchtung. Links und rechts am Heck sind je 2 Gerätetiefräume mit Unterflurklappen angeordnet, welche mit je 270 kg belastbar sind. Unterhalb des GR im Heck befinden sich 2 Schlauchhaspeln auf absenkbarer Aufprotzvorrichtung.

5.500 l Wasser werden vom TULF selbst mitgeführt und mittels einer 10.000 l Pumpe zu den Werfern befördert. Im Einsatzkonzept der Werkfeuerwehr Chempark ist eine Schaummittellogistik auf WLF mit AB Schaum vorgesehen. Hierfür stehen ABs mit über 10.000 l Schaummittel (AFFF oder fluorfrei) zur Verfügung. Die Schaummittel werden über eine am Fahrzeug verbaute Schaummittelpumpe angesaugt.

Das Dach über dem Geräteraum ist begehbar und rutschfest ausgeführt. Eine klappbare Aufstiegsleiter mit Übersteigbügel auf der Beifahrerseite ermöglicht ein bequemes Besteigen zum dort verlasteten Dachkasten. Zusätzlich zum am Dach ausfahrbaren Hydro Jet Modul, welches 4.000 l/min leistet, verfügt das Fahrzeug über ein 6.000 l Dachwerfer mit pneumatischer Hubeinrichtung. Das Dach der hinteren Geräteräume und des Fahrerhauses sowie die Rückseite des Fahrerhauses sind mit einer Selbstschutzanlage ausgestattet.

Zur Beladung des TULF zählen unter anderem 365 m A-Schlauch, 240 m B-Schlauch, Übergangsstücke, Schaummittelsaugschlauch, Schnellangriffsverteiler, Hohlstrahlrohr, Hydroschild, Teleskopleiter, Beleuchtungs- Signal- und Fernmeldemittel, Turbinentauchpumpe, Gasmessgerät, Druckluftsprühgerät mit Entfrostermittel, uvm.

MzGW – THW – Fachgruppe Notversorgung / Notinstandsetzung

Die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung wurde 2019 beim THW deutschlandweit als Teil des neuen taktischen Einheitenmodells aufgestellt. Sie hat ein breites Spektrum an Aufgaben wie etwa Beleuchtung, Pumparbeiten, Transportieren von Lasten, Arbeiten am und auf dem Wasser oder technische Hilfe.

Der Mehrzweckgerätewagen auf MAN TGM 18.290 4×4 BB mit DoKa (1+6) ist mit einem Pritschenaufbau mit seitlichen Schiebeplanen und Planenfestdach sowie einer Dhollandia Ladebordwand zur Aufnahme von Rollcontainern versehen. Durch die hydraulische Ladebordwand mit einer Kapazität von 2 t sind auch schwere Geräte und Maschinen handlebar. Der fest verlastete Hubwagen erlaubt ein Be- und Entladen auch ohne maschinelle Hilfsmittel (z.B. Gabelstapler). Airline-Schienen, Zurrpunkte und Kombi-Ankerschienen in den Bordwänden ermöglichen eine flexible Ladegutsicherung.

Wird der Platz für Transportaufgaben benötigt, können die Rollcontainer je nach Bedarf schnell und flexibel über die Ladebordwand vom Fahrzeug abgeladen werden. So sind die Einsatzkräfte in der Lage beispielsweise Holz für das Abstützen einsturzgefährdeter Gebäude oder bei Hochwasser eine große Zahl von Sandsäcken zu transportieren. Insgesamt stehen somit neun Stellplätze nach Europalettenmaß zur Verfügung.

Hinter der Doppelkabine befindet sich ein Geräteträger unter anderem mit Stromerzeuger, Schleifkorb, Sanitätsausstattung, Verkehrsabsicherung, Beleuchtung, ADR-Ausstattung, uvm. Durch den integrierten Geräteraum ist das Fahrzeug besonders für den Bau von Behelfsbrücken geeignet, da das benötigte Werkzeug fest auf dem Fahrzeug verlastet ist, ohne die eigentliche Ladefläche zu belegen.

SRF – FF St. Gallen

Das Schwere Rüstfahrzeug auf Scania P 410 4×4 verfügt am Heck über einen HIAB X-HiPro 232 Ladekran sowie eine Abschleppstange. An der Fahrzeugfront ist eine Rotzler TR080 Seilwinde mit 8 t konstanter Zugkraft verbaut sowie 2 LED-Frontscheinwerfer an der Sonnenblende. Am Dach befindet sich ein Dachkasten, Bergetraverse, Leiter sowie der EMPL Function Light Lichtmast mit 8 LED-Scheinwerfern für gleichzeitig punktuelle und flächenmäßige Ausleuchtung. Der Zugang zum begehbaren Dach erfolgt über eine beifahrerseitig ausklappbare Alu-Leiter.

Links und rechts sind die Geräteräume mit je 2 massiven, pulverbeschichteten, versperrbaren und laufruhigen Empl-Alu-Rollläden staub- und wasserdicht abgeschlossen. Sämtliche Rollläden sind mit Barlock-Verschlüssen mit integriertem Handschutz sowie mit selbstspannenden Gummi-Bändern zum Zuziehen ausgestattet. Die schräg nach innen leuchtenden LED-Lichtbänder als Innenbeleuchtung der Räume wrden über kontaktfreie Schalter betätigt. Zwischen Vorder- und Hinterachse ist je 1 Gerätetiefraum mit Unterflurklappen angeordnet, die im abgeklappten Zustand als Freistandsbrücken (270 kg belastbar) verwendbar sind. Weiters sind abklappbare Kotflügel für eine durchgehenden Ebene in den Radkästen der Hinterachse integriert.

Zur Beladung zählen unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz, Unterbausystem, Hebekissensatz, Unterlagshölzer, Rescue Crash Kit, Greifzug, Rangierroller, Stromerzeuger, Absturzsicherung, Korbtrage, Kettengehänge, Rundschlingen, Werkzeugsatz, Kettensäge, Trennschleifer, LED-Flutlichtscheinwerfer, Tauchpumpe, uvm. Eine Werkzeugschiebewand für Schanzwerkzeug ist beidseitig ausziehbar.

TLF 2000/120 Primus – FF Tumeltsham

Nach wie vor setzt EMPL auf das bewährte Konzept aus drei voneinander unabhängigen Modulen: Originale Fahrerkabine des LKW – Fahrgestells, Mannschaftskabine und Geräteraumaufbau. Durch die drei Module wird die Geländegängigkeit des Fahrzeuges nicht beeinträchtigt und die Verwindungsfähigkeit erhalten. Zudem sind keine großen Eingriffe in die Originalkabine nötig und der Zugang zur Antriebstechnik ist unkompliziert mittels Kippen möglich.

Mit dem PRIMUS bietet EMPL ein Aufbau- und Designkonzept für Feuerwehrfahrzeuge, welches auf die bestehenden Linien „Fire Fighter ALU – Tech“ und „Fire Fighter MOD – Tech“ aufbaut und diese ergänzt. Durch die Linienführung und mit seinem bulligen, dynamischen Auftritt hebt sich der PRIMUS jedoch deutlich von den anderen TLF, LF und HLF seiner Klasse ab.

Der Fahrer- und Mannschaftsraum des TLF der Freiwilligen Feuerwehr Tumeltsham ist für eine Besatzung von 1+6 ausgelegt. 3 Plätze sind mit EMPL – Eagle Atemschutzgerätehalterungen für 2-Flaschen-Systeme ausgerüstet. Zusätzlich befindet sich im Mannschaftsraum ein Action Tower und ein Sonnendach mit begehbarer Plexiglasscheibe. Ein nachträglicher Einbau einer Klimaanlage ist jederzeit möglich.

Das Tanklöschfahrzeug auf MAN TGM 13.290 4×4 verfügt über einen 2.000 l Wassertank sowie einen 120 l Schaumtank. Im Heck, welches mittels Klappe geöffnet wird, befindet sich eine NP 3000 FPN 10/3000 Feuerlöschkreiselpumpe, Cameleon Niederdruckschaumzumischsystem, Niederdruckschnellangriffshaspel mit 30 m Gummischlauch sowie die Empl H.I.T. Pumpenbediensteuerung über Display. An der Fahrzeugfront sind 2 Stück LED-Dachscheinwerfer, eine Straßenwaschanlage sowie eine TR030/7 Fire Winde mit Seilzugrichtung nach vorne verbaut.

Am Dach sind ein Dachlasten in Fahrtrichtung rechts, eine 4-teilige Steckleiter mit Verbindungsteil, eine 2-teilige Schiebeleiter sowie der EMPL Function Light Lichtmast montiert.

Zur Beladung zählen unter anderem Stromerzeuger, hydraulischer Rettungssatz, Hebekissen, Akku Druckbelüfter, Universaltrenngerät, Kettensäge, Spineboard, Beleuchtungseinheit, Mini-Chiemsee Pumpe, Unterwasserpumpe, Notfallkofferpumpenset, Wassersauger, tragbarer Wasserwerfer, Saugschläuche, Druckschläuche, Mehrzweckstrahlrohre, Hydroschild, Pulverlöscher, Co²-Löscher, uvm. 

TLF 3000/100/100 – FF Mellau

Das Tanklöschfahrzeug ist auf einem Scania P 440 4×4 mit CrewCab aufgebaut. Der speziell für Rettungsdienste entwickelte Mannschaftsraum zeichnet sich vor allem durch seine Flexibilität, Ergonomie und Sicherheit aus. Fahrer- & Mannschaftsraum sind für eine Besatzung von 1+8 ausgelegt und verfügen über 3 Stück EMPL – Eagle Atemschutzhalterungen mit integrierter Sicherheitsöffnung in der Sitzfläche. Zusätzlich sind Helmhalterungen für Fahrer und Beifahrer verbaut sowie ein Ablagefach zwischen Fahrer- und Beifahrersitz.

Der Geräteaufbau ist in EMPL Fire Fighter Alu-Tech gefertigt. 2-Schicht kunststoffbeschichtete Alu-Sandwich-Paneele in Kombination mit einem feuerverzinkten Grundrahmen sorgen für höchste Korrosionsbeständigkeit. Das Fahrzeug verfügt über einen 3.000 l Löschwassertank sowie über 2 x 100 l Schaumtanks. Im Heck des Fahrzeuges befinden sich die EMPL FPN 10/3000 Einbaupumpe, Cameleon Niederdruckschaumzumischsystem, sowie der darüber liegende Schnellangriff bestehend aus einem 60 m formbeständigen 38 mm Druckschlauch mit Hohlstrahlrohr und elektrischer Haspelaufspulung. Zusätzlich vom Heck aus bedient wird der pneumatische Lichtmast mit 8 LED-Scheinwerfern mit 6 m Lichtpunkthöhe.

Das Fahrzeug verfügt über je 3 Geräteräume pro Seite. Zur Ausstattung sowie Beladung zählen unter anderem ein 8 kW Einbaugenerator, 2 Stück mobile Stromerzeuger, 3 Stück Atemschutzflaschen als Reserve, tragbarer Monitor, Co²-, Schaum- und Pulverlöscher, Tauchpumpe, Akku – Handwerkzeugsatz, Greifzug, Fußwinde, uvm.

Das Dach ist über eine schräg abklappbare Aufstiegsleiter begehbar und mit einer Anti-Rutsch-Schicht besandet. Dort befinden sich ein Dachkasten mit Gasteleskophalterung, integrierter Innenbeleuchtung und aufgesetzter Hakenleiter sowie eine 2-teilige Schiebeleiter auf einer mechanischen Leiterkomfortentnahme.

Die komplette Beleuchtung am Fahrzeug –  Geräteräume, Umfeldbeleuchtung, Lichtmast, Freistandsbrücken, Heckwarnanlage, Blitzleuchten, Dachflächenbeleuchtung, Suchscheinwerfer, etc. – ist in LED ausgeführt.

ULF – WF Röhm – Worms

Aufgebaut ist das ULF der WF Röhm auf einem luftgefederten Scania P500 6×2*4 mit CrewCab 1+5 und pneumatisch abklappbaren EMPL Einstiegsstufen. Im Fahrer- sowie Mannschaftsraum sind alle Sitze – außer Fahrersitz – mit integrierten PAs ausgestattet. Auf beiden Seiten im MR ist ein großzügiges Regalsystem verbaut.

Das Universallöschfahrzeug verfügt über einen 2.000 l Wassertank, 3.000 l Schaumtank sowie eine 750 kg Pulverlöschanlage mit 50 m Schnellangriff auf elektrisch aufspulbarer Haspel. Eine FPN 10/8000 Heckeinbaupumpe versorgt den funkferngesteuerten Alco APF 3U-DC Dachmonitor mit einer Leistung von 4.000 l/min auf einer pneumatischen Hubeinrichtung sowie den ferngesteuerten Alco-Frontwerfer APF 3C-DC Frontmonitor mit 2.000 l/min Leistung. Die Schaumzumischanlage mit einer Zumischung ab 100 bis 10.000 l/min kann an sämtlichen Abgängen separat und individuell gesteuert werden.

Am Dach befindet sich eine elektrische Leiterabsenkvorrichtung für die 4-teilige Steckleiter, Schaumsaugleitungen, Einreißhaken, EMPL Function Light Lichtmast, Bird View Camera sowie ein pneumatisches Dachgeländer. Am Heck des Fahrzeugs, welches über eine Klappen- / Rolltorkombination verfügt, sind 2 Haspeln (1 x Schlauchtragekorb B / 1 x Haspel breit A) auf einer hydraulisch absenkbaren Aufprotzvorrichtung verlastet.

Zur Beladung zählen unter anderem Stromerzeuger, Hochleistungslüfter, tragbare Werfer, Schlauchtragekörbe, Schlauchmaterial, Turbozumischer, Tacbag, Schaum-, Metall- & Kohlendioxidlöscher, Feuerlöscharmaturen, Hydroschilde, Chemikalienschutzausrüstung, Flutlichtscheinwerfer, hydraulische Winden, Kombispreizer, uvm.

RF-S – FF Schwaz

Das Rüstfahrzeug in Sonderausführung der FF Schwaz ist auf einem Mercedes Benz Unimog U 530 4×4 aufgebaut. Im Aufbau integriert ist der EMPL Integro Mannschaftsraum mit Platz für eine Besatzung von 1+5, von denen 3 Plätze mit der EMPL – Eagle Atemschutzhalterung ausgestattet sind. Unterhalb der Sitzflächen befinden sich zusätzliche Gerätekästen. Weiters sind im Mannschaftsraum Sicherungsgerätesatz, Rettungsleinen, Erste Hilfe Tasche, Handlampen, Wärmebildkamera, uvm. verlastet. Am Einstieg befinden sich pneumatisch abklappbare Aufstiegsklappen mit integrierter Einstiegsbeleuchtung.

Links und rechts am Aufbau sind die Geräteräume mit je 2 Stück Empl-Alu-Rollläden versehen. G1 und G2 über der Hinterachse verfügen über abklappbare Radkästen, G3 und G4 sind mit Gerätetiefräumen mit Unterflurklappen ausgestattet. Der Zugang zum GR am Heck, welcher mit einer Klappe versehen ist, erfolgt über eine ausziehbare Plattform.

Der Aufbau beherbergt einen 800 l Wassertank mit elektrischer Tankheizung, eine 1.300er Mid-Ship Pumpe, Tragkraftspritze, einen 10 kVA Einbaugenerator und eine 30 m Schnellangriffshaspel mit elektrischer Aufspulung. Am Dach befinden sich ein Dachkasten, eine 4-teilige Steckleiter, 360° Bird View Kamera System, Frontscheinwerfer, Heckwarnanlage sowie ein elektrisch aufstell- und pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast. Zusätzlich ist das Fahrzeug an der Front mit einer eine F70.2 B H1 H0/W Vorbauwinde mit 5 t Zugkraft und 70 m Seillänge ausgestattet.

Zur umfangreichen Beladung zählen unter anderem Spineboard, Schleifkorbtrage, Flutlichtscheinwerfer, Pressluftflaschen, Hebekissen, Stromerzeuger, Kettensäge, Bohrschrauber, Winkelschleifer, Schwerlasttrage, Windenkeile, Greifzug, Lastschlingen, Schäkel, Zurrgurte, ABC Löscher, Druckschläuche, Verteiler, Übergangsstücke, Hohlstrahlrohre, uvm.

TMB – WF Yncoris – Chemiepark Knapsack

Die Teleskopmastbühne auf Scania P 450 8×4*4 mit CrewCab verfügt über einen 44 m Mast von Bronto Skylift mit Hubrettungsbühne, der aufgrund der CrewCab, der Tanks und der Pumpenanlage als Sonderkonstruktion ausgeführt ist.

Der Aufbau verfügt über einen 800 l Wassertank, einen 1.200 l Schaumtank, eine ND 10/6000 Feuerlöschkreiselpumpe sowie ein Niederdruckschaumzumischsystem mit einer hydraulisch angetriebenen Pumpe mit einer Leistung von 240 l/min sowie einer elektrisch angetriebenen Pumpe mit einer Leistung von 30 l/min. Diese sind unabhängig von der Feuerlöschkreiselpumpe betreibbar, sodass ein Fördern von Schaummittel ohne Betätigung der Wasserpumpe möglich ist. Die Pumpen versorgen 2 Stück B-Abgänge je Seite sowie einen 3.500 l TFT Werfer am Korb mittels teleskopischer Wasserführung. Jeder Abgang ist individuell mit Wasser und Wasser / Schaum wählbar, parallel betreibbar sowie die Zumischraten stufenlos verstellbar. Der Korb verfügt zusätzlich über 2 Stück B-Abgänge, eine Schlauchhaspel mit 20 m D-Formschlauch und Hohlstrahlrohr mit einer Kapazität von 150 l/min und ist für eine Krankentragenlagerung vorgesehen. 2 Sprühdüsen an der Unterseite des Korbes schützen die Korbinsassen vor Rauchgasen, Staub, Dämpfen und Hitze. Auch zum Niederschlagen von Giftgasen sind diese geeignet.

Zur Beladung zählen weiters Handscheinwerfer, Gully Ei, Kanalabdeckungen, isolierendes Atemschutzgerät, Absturzsicherung, hydraulisches Kombigerät, Pulver- & Co² Löscher, Kombischaumrohr, Gasmessgerät, 2 x mobile TFT Werfer mit einer Leistung von 2.000 l/min, Hohlstrahlrohre, Akku-Lüfter, Schlauchmaterial, Spineboard, Korbtrage, mobiler Rauchvorhang, uvm.

HLF 20 Primus – FF Schwangau

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug auf MAN TGM 13.290 4×4 im Primus Design verfügt über einen 2.000 l Wassertank sowie einen 120 l Schaumtank. Im Heck, welches mittels Klappe mit integriertem Rolltor geöffnet wird, befinden sich eine FPN 10/2000 Feuerlöschkreiselpumpe und das Cameleon Niederdruckschaumzumischsystem. Eine Schnellangriffseinheit als C-Schlauch ist in Buchten gelegt. Der Fahrer- und Mannschaftsraum des HLF 20 ist für eine Besatzung von 1+8 ausgelegt. 4 Plätze sind mit EMPL – Eagle Atemschutzgerätehalterungen ausgerüstet.

Am Dach des Fahrzeugs befinden sich ein Monitor, welcher auch für den mobilen Einsatz vorgesehen ist, ein Dachkasten in Fahrtrichtung rechts, eine 3-teilige Schiebeleiter, eine 4-teilige Steckleiter und der EMPL Function Light Lichtmast. Das Heck ist mit 2 x Einpersonenhaspel B-Schlauch / Verkehrsabsicherung, ausgestattet.

Zur umfangreichen Beladung zählen unter anderem hydraulischer Rettungssatz, Stromerzeuger, Beleuchtungseinheit, Rettungsplattform, Hebekissensatz, Wassersauger und Überdrucklüfter als Wechselmodul, Tauchpumpe, Greifzug, Spungretter, Trennschleifer, Motorsäge, Pendelhubsäge, Gasmessgerät, Chemieschutzanzüge, uvm.

 

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