Einsatzbilanz 2013: Zivilschutz im Luftrettungsdienst

Die „Retter in Orange“ wurden im vergangenen Jahr 17.248 Mal zum Einsatz bei Notfällen gerufen. Insgesamt transportierten die Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundes 4547 Patienten. Dabei kommen die orangenen Retter auf 5280 Flugstunden. 
„Die Bandbreite an Aufgaben der Zivilschutz-Hubschrauber ist hoch. Dazu gehören der Zivilschutz, der Katastrophenschutz und die Luftrettung. So sind die ZSH in der Lage, Schadenstellen zu überwachen, Bevölkerungsbewegungen zu lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft zu messen“, sagt Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Mit 1.859 Rettungseinsätzen weist die Statistik den in Köln stationierten Christoph 3 als Spitzenreiter aus. Die meisten Flugstunden 2013 absolvierte Christoph 17 (Kempten), nämlich 560. Christoph 17 ist es auch, der die meisten Patienten transportierte (871).
Ihre Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr steigern konnten die Luftrettungszentren in Köln, Hannover, Kassel, Duisburg und Kempten. Die meisten Sucheinsätze verzeichnete 2013 Christoph 14, stationiert in Traunstein.
Die orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutz zur Verfügung stellt. Das BBK ist für die Verwaltung der Hubschrauber zuständig. Die Notärzte werden in der Regel von den Krankenhäusern und die Rettungsassistenten von den Berufsfeuerwehren oder Hilfsorganisationen gestellt.  Geflogen werden alle ZSH von Pilotinnen und Piloten der Bundesbundespolizei. Derzeit werden auf insgesamt 12 Luftrettungszentren 16 Zivilschutz-Hubschrauber eingesetzt. (Text: BBK)