Deutsche und polnische Kräfte üben in Löbau

Auf dem Gelände der Eisenbahnfreunde in Löbau haben am vergangenen Samstag Feuerwehr- und Rettungskräfte das Zusammenspiel bei einem Zugunglück geprobt. Angenommen wurde, dass ein Zug durch unterspülte Gleise verunglückte und teilweise Feuer fing. Die Feuerwehr musste so also zum einen eine Brandbekämpfung einleiten, zum anderen aber auch dafür sorgen, dass die vielen Insassen so schnell und so schonend wie möglich gerettet wurden. Gleichzeitig sichtete man die Patienten und teilte sie in Kategorien ein. Das machte es später den Rettungskräften einfacher, die Verletzten nach Priorität zu behandeln und abzutransportieren. Dazu wurde durch die Schnelleinsatzgruppe ein provisorischer Behandlungsplatz aus Zelten aufgebaut. Mit im Einsatz waren neben den Löbauer Feuerwehren auch Kameraden aus Polen. Hintergrund ist eine intensive Partnerschaft, die die Wehren aus Löbau und dem polnischen Luban schon seit längerem pflegen. Man strebt an, sich bei Katastropheneinsätzen gegenseitig zu unterstützen. Durch ein internationales Förderprojekt wurde jetzt auch beim Gerätehausbau im Löbauer Ortsteil Kittlitz ein zusätzlicher Stellplatz für ein Fahrzeug ermöglicht, welches grenzüberschreitend zum Einsatz kommen soll.

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