A4 wegen Schneefällen komplett blockiert

Das THW musste in der Nacht den Winterdienst durch die Rettungsgasse geleiten. Foto: Rico Löb

UPDATE Dienstag, 6.00 Uhr
Immer noch Probleme auf der A4 zwischen Görlitz und Dresden. Das THW ist weiterhin im Einsatz, seit über 24 Stunden stehen immer noch hunderte LKW im Stau. Grund dafür waren die Schneefälle gestern. Aktuell findet eine Blockabfertigung statt, damit der Verkehr geordnet wieder ins Rollen kommt. Der Tunel Königshainer Berge ist zudem gesperrt. Schwerpunkt des Staus aktuell zwischen Weißenberg und Kodersdorf. LKW-Fahrer müssen geweckt werden, wer nicht selbst losfahren kann, wird vom THW ein Stück gezogen. Die Arbeiten werden noch einige Stunden dauern.

UPDATE Montag, 22.00 Uhr
Es ist 22.00 Uhr und noch immer sind hunderte LKW-Fahrer auf der A4 „eingeschneit“. Der Winterdienst versuchte sich seit 14.00 Uhr über eine Strecke von 30 Kilometern (von Weißenberg bis Uhyst a.T.) samt THW-Eskorte durchzukämpfen und schaffte es schließlich erst jetzt am späten Abend zum Einsatzort. Das Problem: Die fehlende Rettungsgasse und entsprechende Abstände zwischen den Kraftfahrzeugen. Auch jetzt – nachdem die bisherige Schicht der Helfer wechselte – werden unermütlich die festgefahrenen Brummis einzeln aus ihrer misslichen Lage gezogen. Wann die Strecke in Richtung Dresden wieder frei sein wird, ist momentan noch nicht klar.  Der Verkehrswarndienst Sachsen spricht aktuell noch von 45 Kilometern Stau zwischen Nieder Seifersdorf und Burkau.

UPDATE Montag, 16:30 Uhr
Das THW ist immer noch auf der A4 im Einsatz, seit den Morgenstunden kämpfen die ehrenamtlichen Helfer für eine freie Autobahn. Dutzende LKW wurden bereits aus dem Schnee gezogen, rund ein Kilometer wurde bereits freigeräumt. Mühsam und sehr langsam geht es voran. Ab Burkau in Richtung Dresden kann die A4 wieder befahren werden. Der Rückstau geht von Uhyst bis Weißenberg.

UPDATE Montag, 8:20 Uhr
Chaos auf der A4 in ganz Sachsen. Die extremen Schneefälle in der Nacht haben selbst dem Winterdienst zu schaffen gemacht. Einer der größten Hotspots ist die A4 östlich von Dresden. Von Bautzen bis Dresden geht hier nichts mehr. Am Burkauer Berg steht ein Räumfahrzeug im Stau zwischen hunderten LKW, die Autobahn wird weiter zugeweht. Der Schnee liegt hier im Schnitt 30 Zentimeter hoch, stellenweise in Verwehungen sogar höher. THW und Polizei versuchen sich einen Überblick zu verschaffen, kommen selbst aber nur schwer durch.Es herrscht Chaos. LKW stehen auf allen Spuren, auch PKW haben keine Chance durchzukommen. Und das zum Montag, wo tausende Pendler in Richtung Dresden wollen. Dieser Wintereinbruch wird im Laufe des Tages noch verheerende Ausmaße annehmen und lange Staus mit sich bringen.

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