Trauriges Beispiel Boxberg: Feuerwehren können nicht mehr ausrücken

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Am heutigen Mittag hat es in der Nähe des Boxberger Ortsteils Uhyst (Sachsen) einen Waldbrand gegeben. Doch erneut offenbarte sich die traurige Realität: Die Feuerwehr konnte nicht ausrücken, weil das Personal fehlte. Lediglich eine Kameradin stand der Freiwilligen Feuerwehr Boxberg zur Verfügung, was eine Einsatzübernahme unmöglich machte. Es ist ein dringender Hilferuf an unsere Gesellschaft: Es braucht dringend weitere Bürgerinnen und Bürger, die sich den Freiwilligen Feuerwehren anschließen! Die Lage ist mehr als ernst!

Dieser Brand ist jedoch kein einmaliges Ereignis. Schon am 10. Juni 2023 wurde die Freiwillige Feuerwehr Boxberg zu einem Einsatz gerufen, konnte aber nicht ausrücken. Die Einsatzkräfte wurden damals über die üblichen Alarmierungswege – Sirene, Meldeempfänger und Handy – informiert und sollten zur Hilfeleistung eilen. Doch die Fahrzeuge blieben in den Hallen, die Tore blieben verschlossen, und im Ort herrschte Stille. Eine Situation, die niemals vorkommen sollte, aber auch in Zukunft nicht ausgeschlossen ist, wenn sich nicht endlich mehr Bürgerinnen und Bürger für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr entscheiden.

Diese Zustände herrschen nicht nur in Boxberg vor, sondern in vielen Teilen Deutschlands und nicht nur auf dem Land. Die Mitgliederzahlen in den Freiwilligen Feuerwehren sinken von Jahr zu Jahr, während das Einsatzaufkommen steigt. Doch die Freiwilligen Feuerwehren sind es, die den Brandschutz und die Hilfe bei Unfällen und Naturkatastrophen am Laufen halten. In Deutschland gibt es nur knapp über 100 Berufsfeuerwehren. Diesen stehen 23.000 Freiwillige Feuerwehren gegenüber! Jede dieser Freiwilligen Wehren ist darauf angewiesen, dass es engagierte Bürger gibt, die etwas für das Allgemeinwohl tun möchten und sich für die Sicherheit aller Mitbürger einsetzen. Und das kann jeder sein. Möchtest du etwas an diesen Zuständen ändern? Dann melde dich schnellstmöglich bei der Freiwilligen Feuerwehr in deinem Ort!