Schwerer LKW-Unfall auf der A4 bei Pulsnitz

Die Autobahn war für mehrere Stunden voll gesperrt. Foto: Rico Löb

Ein schwerer LKW-Unfall hat sich am Dienstagmorgen auf der A4 in Höhe der Anschlussstelle Pulsnitz ereignet. Ein Sattelzug aus Weißrussland war hier auf ein Stauende aufgefahren und dabei mit zwei LKW kollidiert. Einen der Laster traf der Trucker mit voller Wucht, dabei wurden beide Aufliegen komplett aufgerissen, Ladung rutschte teilweise auf die Straße. Das Führerhaus des aufgefahrenen LKW wurde komplett zerstört, nur dank extrem viel Glück wurde der Fahrer nicht eingeklemmt oder gar getötet. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an, auch deshalb, weil die Tageseinsatzbereitschaft der Freiwilligen Wehren nicht optimal ist und man befürchtete, dass nicht ausreichend Kräfte dem Alarm folgten. Für viele konnte jedoch der Befehl zum Einsatzabbruch gegeben werden, da lediglich auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und die Sicherstellung des Brandschutzes übernommen werden mussten. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswägen und einem Hubschrauber im Einsatz, um den schwer verletzten LKW-Fahrer zu versorgen. Er wurde anschließend in eine Klinik geflogen. Die beiden anderen Trucker blieben unverletzt. Die Autobahn jedoch musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei holte sich Hilfe von der Autobahnmeisterei und dem Technischen Hilfswerk THW. An den Anschlussstellen Burkau, Ohorn und Pulsnitz wurde der Verkehr entsprechend geregelt und umgeleitet. Um die Unfallursache zu klären, hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen, auch ein unabhängiger Gutachter kam zum Einsatz. Das Team der Verkehrsunfallvorschung an der TU Dresden hat ebenfalls seine Arbeit noch vor Ort aufgenommen.