Sächsische Schweiz: Einsatz könnte bis in den September andauern

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Der Einsatz gegen den Waldbrand in der Sächsischen Schweiz dauert weiter an. Auch drei Wochen nach Brandausbruch gibt es immer noch Glutnester, die aufwändig freigelegt und abgelöscht werden müssen. Es gab so gut wie keine Niederschläge in den letzten Wochen und die Feuerwehrleute müssen unter widrigsten Bedingungen bei extremer Trockenheit arbeiten. Durch das unwegsame Gelände sind Stundenlage Fußmärsche nötig, um an die abgelegenen Brandstellen heranzukommen. Und der Einsatz könnte womöglich noch Wochen andauern. „Wir planen die Brandbekämpfung gegenwärtig bis Mitte September“, sagte in der vergangenen Woche Kati Kate vom Landratsamt Sächsische Schweiz Osterzgebirge. Erst wenn alle Brandstellen zu 100 Prozent gelöscht sind, kann man an den Rückbau der endlos langen Schlauchleitungen und der vielen Pumpen denken. Um die 30 Kilometer Schlauch sollen im Waldgebiet verlegt worden sein, dabei wurden teils um die 500 Höhenmeter überwunden. Der Rückbau des Materials wird eine weitere Mammutaufgabe sein, die nochmals einen hohen Personalaufwand fordern wird. Doch aktuell scheint dieser Schritt ohnehin noch in weiter Ferne zu sein.

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