Löbau: Böse Falle an illegaler Abkürzung

Jetzt reicht’s – hat sich wohl der Besitzer eines Feldes zwischen Löbau und Lawalde gedacht. Ein ausschließlich für die Landwirtschaft zugelassener Feldweg wird hier recht häufig von Autofahrern als Abkürzung genutzt, um nach Oelsa zu kommen. Ein auffälliger Poller und ein Schild „Verbot für Kraftfahrzeuge“ sollen das eigentlich verhindern. Doch die PKW fahren einfach um den Poller herum, genau über ein privates Feld. Tiefe Reifenspuren deuten darauf, dass das nicht allzu selten passiert. Nun soll die Abkürzerei wohl aufhören. Kurzerhand wurde in die vorhandenen Reifenspuren einfach verkehrt herum eine Egge verbuddelt. Wer nun verkehrswidrig mit seinem Auto um den Poller herum fährt, könnte dann mit etwa 10 Zentimeter langen Metallbolzen konfrontiert werden. Diese ragen jetzt nämlich, auf den ersten Blick nicht zu sehen, aus der Erde. Da es sich um privaten Grund und Boden handelt ist fraglich, ob geschädigte Autofahrer hier eine Anzeige erstatten können. Die Polizeidirektion Görlitz prüft derzeit unsere Anfrage, ob es überhaupt einen Straftatbestand bei der Aktion gibt. Fakt ist jedenfalls: Verkehrszeichen sind dafür da, dass man sie einhält – nicht, damit man einfach drum herum fährt.
Wir suchen Autofahrer, die hier betroffen sind und eventuell einen Schaden erlitten haben. Wer sich melden möchte, kann dies telefonisch unter 0172 31 39 612 tun.