Königsbrück: Wind fachte Feuer erneut an, Hubschrauber löschte aus der Luft

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In der Königsbrücker Heide gab es am vergangenen Donnerstag erneut einen Feuerwehreinsatz aufgrund des Waldbrandes auf dem Truppenübungsplatz. Fast eine Woche nach Brandausbruch hatte der starke Wind offenbar erneut Glutnester angefacht. Eine Tage zuvor hatte die Feuerwehr spezielle Düsenschläuche ausgelegt, die eine Ausbreitung der Flammen verhindern sollten. Denn in der Königsbrücker Heide gibt es ein Problem: das Gebiet ist munitionsbelastet, Einsatzkräfte müssen zu aktiven Flammen einen Abstand von 1.000 Metern einhalten. Das war auch der Grund dafür, warum man am Donnerstag Hilfe aus der Luft anforderte. Die Bundespolizei stellte einen Hubschrauber zur Verfügung, der mit einem Außenlastbehälter ausgestattet wurde. So konnte man mehrfach große Mengen Löschwasser über der Brandstelle abwerfen. Insgesamt standen rund 6.000 Quadratmeter Waldboden in Flammen. Mittlerweile scheint das Feuer gelöscht worden zu sein, der Hubschraubereinsatz war also erfolgreich.