Wilthen: Feuerwehrjacken sind natürlich rot

Dass die Kameraden der Wilthener Feuerwehr ab sofort pink tragen, war natürlich nur ein Aprilscherz. Auch wenn sich der ein oder andere Kamerad über weibliche Verstärkung sicher freuen würde – die Uniform wird nicht extra eingefärbt. Schließlich sind die Einsatzjacken erst frisch eingetroffen und sozusagen noch nagelneu. Erst am 14. März konnten die Feuerwehrleute ihre Bekleidung vom Typ „Hunter“ in Empfang nehmen. Dadurch wurden die 10 bis 15 Jahre alten Uniformen nach rund 500 Einsätzen endlich abgelöst. Für Feuerwehr-Chef Sven Kunath sprachen vor allem zwei Merkmale für das Produkt aus dem Hause S-Gard: „Neben neuartigen Materialen zum Schutz der Einsatzkräfte bietet das von uns gewählte Modell mit den in rot abgesetzten Ärmeln eine bessere Sichtbarkeit im Verkehrsbereich“, so der Wilthener Gemeindewehrleiter. Ebenso wichtig war für die Kameraden aber auch das sogenannte DTS-System. Dieses ist eine Art Halteschaufensystem im Inneren der Jacke, welches offiziell den Feuerwehrhaltegurt ersetzt. Besonders für Atemschutzgeräteträger ergeben sich hierdurch einige Vorteile. Bedanken möchten sich die Wilthener Kameraden neben Stadt und Landkreis vor allem auch bei ihrem neuen Gerätewart Stephan Kremtz, welcher im letzten halben Jahr die umfangreiche Organisation bewältigt hat.

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