Riskantes Mannöver auf dem Weg zum Feuerwehreinsatz

Gefährliches Mannöver eines Feuerwehrmanns am ersten Weihnachtsfeierag auf dem Weg zum Feuerwehrdepot in Landau (Rheinland-Pfalz): Der Kamerad wurde gegen zehn Uhr wegen eines Kaminbrandes in Waldrohrbach alarmiert, sodass er sich schnellstmöglich auf dem Weg zum Gerätehaus machte. Das nahm der Mann aber offenbar zu ernst. Der BMW-Fahrer überholte im Bereich eines Fußgängerüberwegs ein vorausfahrendes Fahrzeug und fuhr dazu links an der Verkehrsinsel vorbei. Hierbei gefährdete er ein entgegenkommendes Fahrzeug, welches nur durch eine Notbremsung einen Frontalzusammenstoß verhindern konnte. „Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen einer Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet“, so ein Sprecher der Polizeidirektion Landau. Feuerwehrangehörige haben nach einer Alarmierung auf dem Weg zum Feuerwehrhaus zwar Sonderrechte, an die Straßenverkehrsordnung müssen sie sich aber trotzdem halten. Lediglich geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen oder andere „Kleinigkeiten“ werden geduldet. Schließlich sind die Freiwilligen Feuerwehrleute in ihren Privat-PKW für andere Verkehrsteilnehmer nicht als Einsatzkräfte erkennbar. in Fachkreisen gibt es außerdem das Sprichwort: „Ankommen, nicht umkommen“. [Symbolbild – © Picture-Factory – Fotolia.com]