Burkau: Drei Unfälle an einem Wochenende

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Am Samstag- und Sonntagabend kam es auf der Autobahn 4 am Burkauer Berg zu drei Verkehrsunfällen. Aquaplaning nach starken Regengüssen und nicht angepasste Geschwindigkeit dürften in zwei Fällen die Ursache sein. Am späten Samstagabend verunfallte vor der Kuppe am Burkauer Berg ein Skoda. Der 24-jährige Fahrer hatte auf der Fahrt in Richtung Bautzen die Kontrolle über seinen Octavia verloren. Die Fahrbahn war nach einem Schauer regennass. Der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und verfing sich im Wildschutzzaun. An dem Auto entstand Totalschaden, etwa 15.000 Euro stehen zu Buche, es wurde abgeschleppt. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Sonntagabend dann wurde die Polizei erneut zum Burkauer Berg gerufen. In Fahrtrichtung Görlitz waren ein Mercedes und ein VW Sharan miteinander kollidiert. Der Unfall geschah unweit der Anschlussstelle Burkau. Eine 40-jährige Mercedes-Fahrerin verlor bei einem Überholvorgang in der Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen und touchierte den Volkswagen. Danach kam ihr Auto von der Fahrbahn ab und fuhr in den Wildzaun. Die Verursacherin sowie der 39-jährige VW-Fahrer blieben unverletzt, den Mercedes nahm ein Abschlepper an den Haken. Der Schaden belief sich nach ersten Schätzungen auf etwa 10.000 Euro. Ein drittes Mal hieß es für die Autobahnpolizei dann gegen 22:30 Uhr „Einsatz am Burkauer Berg“. An einem Sattelzug, der in Richtung Görlitz fuhr, war ein Reifen geplatzt. Zwei nachfolgende Autos wurden durch abgefallene Reifenteile beschädigt. Der Schaden an dem VW Passat und dem Ford Focus betrug etwa 4.000 Euro. Die Fahrer (m/41/28) blieben unverletzt. Die Streife der Autobahnpolizei machte den Verursacher ausfindig. Der Versicherung der Spedition werden die Unfälle gemeldet. Die Polizisten beräumten die Fahrbahnen von den Überresten der Karkasse.  Der Autobahnabschnitt am Burkauer Berg ist ein Unfallschwerpunkt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist in Fahrtrichtung Görlitz daher nicht ohne Grund auf 100 km/h reduziert. Besonders bei regennasser Fahrbahn kann es an der Bergkuppe und den anschließenden Kurven zu Aquaplaning kommen. Die Polizei rät, die Tempo-Vorgabe nicht zu überschreiten und besonders bei Regenfällen die Geschwindigkeit den tatsächlichen Fahrbahn- und Sichtbedingungen anzupassen. (PD Görlitz)

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