
Eigentlich sollte es ein reiner Fahrtag werden: Von Albanien aus wollte das Team des Blaulicht-Magazins mit dem Pick-up weiter Richtung Griechenland, zur Freiwilligen Feuerwehr Vyronas bei Athen. Doch unterwegs stießen die beiden Feuerwehrleute erst auf ein brennendes Feld und später auf einen großen Waldbrand. Die zweite Folge der Videoreihe zeigt, was an diesem Tag passierte.
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Brennendes Feld – Absicht oder Gefahr?
Schon kurz nach dem Start entdeckte das Team eine Rauchsäule und folgte ihr. Am Ziel brannte eine Wiese, niemand war zu sehen. Ob jemand die Fläche absichtlich abbrannte, war unklar. Weil aber höchste Waldbrandgefahr herrschte, das Feuer unbeaufsichtigt war und hinter dem hohen Gras Häuser standen, entschieden sich die beiden, zumindest die Ränder und Flanken abzulöschen. Das Innere der Fläche ließen sie ausbrennen, eine Person vor Ort wurde informiert.
Eingesetzt wurde das Hochdrucklöschsystem auf dem Pick-up, teils im „Pump and Roll“ aus dem fahrenden Fahrzeug. Nach Schätzung im Video brannten etwa ein bis eineinhalb Hektar, verbraucht wurden höchstens rund 100 Liter Wasser. Als Nachteil nennt der Reporter den nur 30 Meter langen Schlauch, der bei jedem Umsetzen des Fahrzeugs auf- und wieder abgerollt werden muss.
Waldbrand kurz vor dem Dorf
Nach einer Pause am Meer zeigte sich die nächste, größere Rauchsäule. Über die Satelliten-Hotspotkarte der NASA fand das Team den Brand, der sich einen Bergrücken hinaufbewegte. Vor Ort waren nach Angaben im Video zwei bis drei Pick-ups der Feuerwehr ohne eigenes Wasser, ein Tankwagen zur Versorgung, ein Löschhubschrauber und ein Erkundungsflugzeug im Einsatz. Teile des Dorfes wurden evakuiert.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer am Hang in letzter Sekunde vor den Häusern stoppen, obwohl das Gelände für Fahrzeuge nicht erreichbar war. Die Bäume waren bis in die Kronen verbrannt. Anschließend begannen die Nachlöscharbeiten mit Handwerkzeug und Rückenspritzen, der Hubschrauber wässerte die Fläche weiter.
Plötzlich in der Pressekonferenz
Das Team bot den albanischen Kräften seine Hilfe an. Empfangen wurden die beiden laut Video vom Bürgermeister, dem obersten Feuerwehrkommandanten Albaniens, dessen Stellvertreter und dem Leiter der Polizeidirektion. Die Gastgeber bedankten sich und nahmen die Besucher mit zur Brandstelle – wo sie unversehens Teil einer Pressekonferenz mit Presse und Fernsehen wurden. Nach Auskunft vor Ort arbeiten dort fast ausschließlich Berufsfeuerwehrleute, Freiwillige gibt es nur sehr wenige. Unterstützt werden sie von Zivilschutz, Polizei und Privatleuten.
Ein eigener Einsatzauftrag ergab sich nicht. Das Team setzte die Fahrt nach Griechenland fort, noch rund 500 bis 550 Kilometer entfernt. Wie es dort weiterging, zeigt Folge 3 der Reihe: Waldbrandstufe 5 bei Athen – unterwegs mit der Freiwilligen Feuerwehr Vyronas.
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.


