Mehrere Tote bei tausenden Vegetationsbränden in wenigen Tagen!

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Vor allem in Polen und in der Ukraine wüten täglich unzählige Vegetationsbrände. Foto: Rico Löb
Die Vegetationsbrandsaison hat vor gerade einmal drei Wochen begonnen, doch es gab bereits unzählige Einsätze, bei denen Felder, Wiesen und Wäldern in Brand gerieten und gelöscht werden mussten. Grund dafür ist die langanhaltende Trockenheit in Verbindung mit der Sonneneinstrahlung und der geringen Luftfeuchtigkeit. Dazu kommt, dass viele Menschen zu dieser Jahreszeit sehr leichtfertig mit Feuer umgehen und beispielsweise Laub und Äste verbrennen oder sogar Unkraut abflammen. Besonders schlimm zeigt sich dies in unserem Nachbarland Polen. Hier gab es allein am vergangenem Wochenende landesweit mehr als 3.000 Einsätze, so die staatliche Feuerwehr. Dabei seien auch mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Oft geraten die kleinen Lagerfeuer außer Kontrolle, Wind facht die Brände dann so schnell an, dass sie sich rasant ausbreiten. Löschversuche ohne Schutzausrüstung und ohne entsprechende Erfahrungen können für Laien lebensgefährlich sein. Und auch die Tierwelt und die Natur leiden unter den Bränden. Ebenfalls schlimm ist die Lage auch in der Ukraine. Hier hat es ebenfalls tagelang nicht geregnet und durch das Wetter ist die Natur sehr stark ausgetrocknet. Es wüten auch hier täglich unzählige Brände.