Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Montagabend (02.03.2026) ein Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Borstel bei Stendal ums Leben gekommen. Fünf weitere Kameraden wurden verletzt, als ein Löschfahrzeug auf einem Feldweg nahe der Bundesstraße 189 verunglückte.
Wie die Hansestadt Stendal und das Polizeirevier Stendal in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, war das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr gegen 21:28 Uhr im Rahmen eines Einsatzes unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Löschfahrzeug von der Fahrbahn ab und kippte auf die Seite.
Sechs Feuerwehrleute eingeschlossen
Durch das Umkippen des schweren Einsatzfahrzeugs wurden alle sechs Insassen im Fahrzeug eingeschlossen. Nachrückende Einsatzkräfte befreiten die Kameraden aus dem Wrack.
Der 69-jährige Fahrzeugführer wurde schwer verletzt in das Krankenhaus Stendal eingeliefert, wo er später seinen Verletzungen erlag. Die weiteren Feuerwehrangehörigen im Alter zwischen 19 und 44 Jahren erlitten leichte Verletzungen und wurden zur medizinischen Versorgung in umliegende Kliniken gebracht.
Am Löschfahrzeug entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden im mittleren sechsstelligen Bereich.
Bestürzung in Stendal
Die Nachricht vom Tod des Feuerwehrmannes hat in der Region große Betroffenheit ausgelöst. Bastian Sieler, Oberbürgermeister der Hansestadt Stendal, zeigte sich tief erschüttert. In einer Stellungnahme sprach er den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus und betonte, dass die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr täglich ihre eigene Sicherheit zum Schutz anderer Menschen zurückstellen.
„Dass einer von ihnen während eines Einsatzes sein Leben verloren hat, erfüllt uns mit tiefer Trauer“, so Sieler. Den verletzten Feuerwehrangehörigen wünschte er eine schnelle und vollständige Genesung.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.









