Dresden-Leuben: 83-Jähriger in Waschanlage eingeklemmt – Gabelstapler hebt BMW an

In einer Tankstellen-Waschanlage in Dresden-Leuben ist ein 83-Jähriger zwischen seinem BMW, der geöffneten Fahrertür und einer Armatur der Anlage eingeklemmt worden. Befreit wurde er schließlich mit einem Gabelstapler – mit Unterstützung aus einer benachbarten Kfz-Werkstatt.

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Rot-gelber Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dresden mit Blaulicht und geöffneter Schiebetür auf einem gepflasterten Platz unter blauem Himmel.
Ein Einsatzleitwagen des B-Dienstes der Feuerwehr Dresden. Foto: Feuerwehr Dresden

Mit einem Gabelstapler haben Einsatzkräfte in Dresden-Leuben am Donnerstag, 1. Oktober 2026, einen 83 Jahre alten Mann aus einer Autowaschanlage befreit. Der Mann war in der Waschanlage einer Tankstelle an der Straße des 17. Juni zwischen einem BMW, der geöffneten Fahrertür und einer Armatur der Anlage eingeklemmt worden. Warum es dazu kam, ist bislang unklar. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang.

Der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst begann um 11:26 Uhr. Nach der Erkundung durch den ersteintreffenden Führungsdienst sicherten die Kräfte zunächst den BMW gegen unbeabsichtigte Bewegungen. Parallel dazu übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung des Eingeklemmten.

Hilfe mit Technik aus der Nachbarschaft

Für die eigentliche Befreiung kam Unterstützung von nebenan: Beschäftigte einer benachbarten Kfz-Werkstatt halfen den Einsatzkräften bei der technischen Rettung. Gemeinsam hoben sie den BMW mit einem Gabelstapler vorsichtig an. So entstand genug Raum, um den Mann aus seiner Lage zwischen Fahrzeug, Tür und Waschanlagenarmatur zu lösen.

Das Vorgehen folgte damit einer klaren Reihenfolge: zuerst das Fahrzeug sichern und parallel den Patienten versorgen, erst danach den Wagen kontrolliert anheben. Welche Geräte die Feuerwehr selbst zur Sicherung des BMW einsetzte, ist nicht bekannt.

Nach der Befreiung wurde der 83-Jährige notärztlich versorgt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zur Art und Schwere seiner Verletzungen liegen nicht vor.

Im Einsatz waren 30 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Löbtau und Altstadt, der Rettungswachen Leuben und Reick, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz. Der Einsatz endete um 12:50 Uhr.