4. Tag beim Brand in Kirschau

Tag 4 beim Brand in Kirschau. Seit 6 Uhr morgens sind die Eisnatzkräfte wieder vor Ort. Passanten hatten bemerkt, dass in Teilen der Textilfirma wieder Flammen aufloderten. Die Feuerwehr aus Kirschau rückte an, um dem Feuer erneut zu Leibe zu rücken. „Im Obergeschoss hatte sich sogar ein richtiger Brandherd gebildet“, so Einsatzleiter Silvio Mai. Er und seine Kameraden setzten Schaum ein, um das Feuer zu löschen. Zur Unterstützung orderte man die Feuerwehr Wilthen, welche einen speziellen Teleskopmast besitzt, der auf bis zu 32 Meter Höhe ausgefahren werden kann. Vom Korb des Hubrettungsgeräts aus wurde dann die abgebrannte Halle mit Schwerschaum geflutet. Doch auch gegen 11 Uhr waren noch nicht alle Glutnester entgültig erloschen. So holte man sich ein Abrissunternehmen zu Hilfe. Mit einem über 30 Tonnen schwerem Bagger sollen nun in den nächsten Stunden Trümmer auseinandergezogen werden. Mithilfe von Schutt baute man eine Rampe, auf die das Arbeitsgerät auffahren konnte. So ist es möglich, mit der Baggerschaufel im Obergeschoss zu arbeiten und alles, was zu einem erneuten Brandausbruch führen könnte herauszuholen. Noch immer steigt aus vielen Ecken der Halle Qualm auf. Die Feuerwehr ist weiterhin vor Ort. Die Arbeitne werden sicher bis in den Abend andauern. Eine Verkehrseinschränkung besteht jedoch nicht. Die Maßnahmen werden an der Gebäuderückseite durchgeführt.

4. Tag beim Brand in Kirschau
moenchser

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