Schwerer Unfall auf der S95 bei Radeberg – PKW-Fahrer eingeklemmt, E-Fahrzeug beteiligt

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Am Montagmorgen kam es auf der S95 bei Radeberg zu einem schweren Verkehrsunfall, der einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst erforderlich machte.
Gegen 8 Uhr kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache ein Elektro-Kleinbus und ein PKW miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des PKW in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Die Feuerwehr Radeberg leitete umgehend eine technische Rettung ein. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde der eingeklemmte Mann aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreit. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung in eine Klinik eingeliefert. Auch der Fahrer des Elektro-Kleinbusses wurde bei dem Unfall verletzt und kam ebenfalls ins Krankenhaus.

Zur medizinischen Versorgung der Beteiligten waren mehrere Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Feuerwehr Radeberg wurde bei den Arbeiten zusätzlich von der Freiwilligen Feuerwehr Großerkmannsdorf unterstützt.

Besondere Aufmerksamkeit erforderte das beteiligte Elektrofahrzeug. Für die Einsatzkräfte stellte dies eine zusätzliche Herausforderung dar: Um mögliche Gefahren auszuschließen, mussten die Hochvoltsysteme fachgerecht deaktiviert werden. Nach Angaben der Feuerwehr verlief dieser Teil des Einsatzes routiniert, weitere Besonderheiten im Zusammenhang mit der Elektrotechnik traten nicht auf.

Die Polizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Zusätzlich war ein unabhängiges Unfallforschungsteam aus Dresden im Einsatz, das den Zusammenstoß dokumentierte und analysierte.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die S95 für mehrere Stunden voll gesperrt. Erst nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.