Vom 1. bis 6. Juni 2026 wird Hannover erneut zum internationalen Mittelpunkt für Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sicherheit: Die INTERSCHUTZ 2026 öffnet ihre Tore – größer, internationaler und politischer als jemals zuvor.
Mit rund 1.750 Ausstellern aus 55 Ländern und mehr als 118.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche kündigt sich laut Veranstalter die größte INTERSCHUTZ aller Zeiten an. Bereits jetzt wird deutlich: Die Weltleitmesse hat sich längst von einer klassischen Feuerwehrmesse hin zu einer internationalen Plattform für Krisenvorsorge, Resilienz und moderne Gefahrenabwehr entwickelt.
Zwischen Klimawandel, Krieg und Bevölkerungsschutz
Das diesjährige Motto „Safeguarding tomorrow“ – also „Die Zukunft schützen“ – könnte aktueller kaum sein. Themen wie Klimawandel, Wald- und Vegetationsbrände, hybride Bedrohungen, Cyberrisiken und der Schutz kritischer Infrastruktur prägen die Inhalte der Messe. Gleichzeitig rückt die Zusammenarbeit zwischen zivilen Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Industrie und militärischen Strukturen stärker in den Fokus.
Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG, beschreibt die Entwicklung der INTERSCHUTZ als deutlichen Wandel:
Aus einer reinen Feuerwehrmesse sei eine internationale Leitmesse geworden, die sich mit dem Schutz der Menschen in unterschiedlichsten Krisenszenarien beschäftige.
Feldkrankenhaus, KI und Robotik zum Anfassen
Erstmals wird das Deutsche Rote Kreuz auf rund 3.000 Quadratmetern ein mobiles Feldkrankenhaus in Halle 23 aufbauen. Besucher können dort live erleben, wie medizinische Versorgung in Krisen- und Katastrophengebieten funktioniert.
Auch technologische Zukunftsthemen werden auf der INTERSCHUTZ eine zentrale Rolle spielen. Künstliche Intelligenz, Robotik, autonome Systeme und digitale Vernetzung sind längst nicht mehr nur Visionen, sondern konkrete Werkzeuge moderner Einsatzführung. In Vorträgen und Live-Demonstrationen zeigen Hersteller und Forschungseinrichtungen, wie intelligente Systeme Einsatzkräfte künftig unterstützen sollen.
Internationale Bühne der Gefahrenabwehr
Neben Deutschland werden unter anderem Unternehmen und Delegationen aus den USA, Australien, China, Frankreich, Italien, Schweden, Finnland, Spanien oder Singapur vertreten sein. Mehr als 40 internationale Delegationen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden haben ihr Kommen angekündigt.
Damit wird die INTERSCHUTZ nicht nur zur Technikmesse, sondern auch zu einem Treffpunkt für strategischen Austausch und internationale Zusammenarbeit.
Action, Wettkämpfe und Spezialtraining
Neben den Fachhallen bietet die Messe auch 2026 wieder zahlreiche spektakuläre Live-Formate und Trainingsmöglichkeiten.
Besondere Aufmerksamkeit dürfte das neue „WildfireCamp@INTERSCHUTZ“ erhalten. Dort dreht sich alles um moderne Strategien zur Bekämpfung und Prävention von Wald- und Vegetationsbränden. Internationale Experten präsentieren neue Taktiken, Ausrüstung und Konzepte im Umgang mit Extremwetterlagen und Großbränden.
Ebenfalls neu ist der Höhenretter-Pavillon unter dem EXPO-Dach. Dort stehen an allen sechs Messetagen Themen rund um Höhenrettung und Spezialrettung im Mittelpunkt. Am letzten Messetag findet dort sogar der nationale Leistungsvergleich deutscher Höhenretter statt.
Treffpunkt der Blaulicht-Community
Die INTERSCHUTZ bleibt damit nicht nur eine Innovationsplattform für Hersteller und Organisationen, sondern vor allem auch ein gigantischer Treffpunkt der internationalen Blaulicht-Community.
Ob moderne Fahrzeuge, neue Schutzkleidung, Digitalisierung, Drohnen, Waldbrandtechnik oder Austausch mit Einsatzkräften aus aller Welt – die Messe bietet wie kaum eine andere Veranstaltung einen umfassenden Blick auf die Zukunft der Gefahrenabwehr.
Auch das Blaulicht-Magazin wird in Hannover vor Ort sein und ausführlich von der INTERSCHUTZ 2026 berichten. Geplant sind unter anderem Messevideos, Interviews, Technikvorstellungen und Eindrücke direkt vom Geschehen.







