
Alkoven / Annaberg (Oberösterreich). Am Sonntagmorgen, 20. September 2026, hat die Freiwillige Feuerwehr Alkoven im Bezirk Eferding ein Reh aus einem sechs bis sieben Meter tiefen Brunnen geborgen. Alarmiert wurde die Wehr um 07:42 Uhr über die Landeswarnzentrale – eine Spaziergängerin hatte das Tier in einem wasserlosen Schacht gehört.
Offener Schacht am Feldweg

Vermutlich war zuvor eine Hälfte des Betonbrunnendeckels in den Schacht gestürzt und hatte die Öffnung freigelegt. Das Reh war nur schwer zu erkennen, weil es unter dem abgestürzten Deckel lag. Die Spaziergängerin wies die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle an einem Feldweg bei der Ortschaft Annaberg ein. Bereits vor Ort war auch ein Jäger der Jagdgesellschaft Alkoven Süd.
Vierbein, Abseilen, Motorwinde
Mit der Alarmierung rückte die bei der Feuerwehr Alkoven stationierte Höhenrettergruppe aus. Über dem Brunnen bauten die Kräfte ein Vierbein auf. Ein Höhenretter seilte sich ab – als Anschlagpunkt diente unter anderem ein Pkw eines Jägers am Feldweg. Am Brunnengrund konnte der Retter das Reh fassen. Mit einer Motorwinde wurden Retter und Tier an die Oberfläche gezogen.
Nachdem die Mannschaft das Reh übernommen hatte, floh das Tier offensichtlich unverletzt. Anschließend barg die Feuerwehr noch die abgestürzte Betondeckel-Hälfte aus dem Schacht. Um 09:10 Uhr war der Einsatz beendet.
Für die Feuerwehr war der Ablauf klassische Höhenrettung unter erschwerten Bedingungen: enger Schacht, eingeschränkte Sicht, ein lebendes Tier und die Notwendigkeit, Retter und Reh gemeinsam und kontrolliert nach oben zu bringen.
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.



