
Wieder Rauch an der Straße: Auf dem Heimweg von Griechenland entdeckte ein Reporter des Blaulicht-Magazins in Serbien den nächsten Vegetationsbrand. Eine Feuerwehr war noch nicht da, Anwohner versuchten es mit dem Gartenschlauch. Das Video zeigt, wie viel eine einzelne Person mit einem kleinen Löschsystem ausrichten kann – und wo die Grenzen liegen.
Werbehinweis: Das Video entstand in Kooperation mit IBC Hochdruck, dem Hersteller des gezeigten Pickup-Löschmoduls (Werbung).
Mit dem Wind im Rücken
Der Reporter fuhr auf die windabgewandte Seite, umfuhr das Feuer und rollte den 30 Meter langen Hochdruckschlauch des Pickup-Moduls (500 Liter Wasser, 230 bar) komplett aus. Mit dem Wind im Rücken hatte er keine Sichtbehinderung durch Rauch und kam nah an das Bodenfeuer heran. Bei 16 Litern pro Minute muss der Strahl länger auf die Flammen gehalten werden, zeigt aber Wirkung. Im Video weist er selbst darauf hin, dass er bei 39 Grad ohne Jacke arbeitete, und rät ausdrücklich davon ab, das nachzumachen.
Die Kante zählt
Entscheidend ist laut Video die Brandkante, an der sich das Feuer ausbreitet. Was in der schwarzen Fläche weiterglimmt, ist zunächst nebensächlich. Der Reporter ging immer wieder vor und zurück, damit ihn das Feuer nicht einschließen konnte.
Schlauch zu Ende, Wind dreht
Dann war der Schlauch zu Ende. Anders als ein D-Schlauch lässt er sich nicht einfach verlängern, der fein zerstäubte Strahl wurde zudem vom Wind verweht. Größere Haspeln mit 80 Metern seien möglich, auf dem Pick-up ist aus Platz-, Gewichts- und Kostengründen die kleinere Variante verbaut. Als der Wind drehte und der Rauch in seine Richtung zog, traf ein serbisches Tanklöschfahrzeug ein und wässerte die Fläche vom Dach aus mit dem Monitor. Der Reporter zog sich zum Pick-up zurück.
Ursache unklar
Im Gespräch auf Englisch erzählte ein Anwohner, der das Feuer früh bemerkt hatte, er habe niemanden gesehen. Er vermutete eine Stromleitung oder eine achtlos weggeworfene Zigarette. Wie das Feuer tatsächlich entstand, ist unklar. Das nächste Video der Reise kommt aus Ungarn.
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.


