MANV an Dresdner Oberschule: 101 Personen mit Atemwegsreizungen, 22 in Kliniken

93
Zahlreiche Rettungswagen am Einsatzort der 128. Oberschule in Dresden-Strehlen. Foto: xcitepress/Lucas Friedenhain

Dresden-Strehlen. Am Montagvormittag um 11:27 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zur 128. Oberschule am Rudolf-Bergander-Ring in Dresden-Strehlen alarmiert. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler klagten über Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizungen der Atemwege.

Fahrzeuge der Feuerwehr Dresden vor dem Schulgelände. Foto: xcitepress/Lucas Friedenhain

Das Schulgebäude wurde vollständig geräumt. Rund 440 Personen brachten die Einsatzkräfte ins Freie und sichteten sie vor Ort. Wegen der zunächst hohen Zahl Betroffener lösten die Retter einen Massenanfall von Verletzten (MANV) aus. Zusätzliche Kräfte und Rettungsmittel rückten an, die umliegenden Krankenhäuser wurden frühzeitig informiert.

Feuerwehr und Rettungsdienst identifizierten insgesamt 101 Personen mit entsprechenden Symptomen. 79 Patientinnen und Patienten blieben nach Untersuchung und Versorgung vor Ort. 19 Personen mit leichten Beschwerden und drei mit ausgeprägteren Symptomen wurden in Krankenhäuser transportiert.

Wie es zu den Atemwegsreizungen kam, blieb zunächst unklar. Die Messungen der Feuerwehr ergaben weder Hinweise auf die Ursache noch auf die Art eines möglicherweise freigesetzten Stoffes. Rund 140 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Stadtteilfeuerwehren und des Rettungsdienstes waren im Einsatz. Im Umfeld der Schule, insbesondere an Reicker Straße, Rudolf-Bergander-Ring und Hans-Jüchser-Straße, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.