Am 25. Oktober werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Für die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen „CO macht K.O.“ ist das der passende Zeitpunkt, um die Sicherheit im eigenen Zuhause zu prüfen. Neben der regelmäßigen Wartung von Heizungsanlagen und Feuerstätten sollte auch die Installation von CO-Meldern geprüft werden.
Risiko steigt mit der Heizsaison
Kamine und Öfen werden zum ersten Mal seit Monaten wieder angefeuert, Gas-Thermen laufen auf Hochtouren. Überall dort, wo Gas, Öl, Holz oder Kohle verbrannt werden, kann bei unvollständiger Verbrennung giftiges Kohlenmonoxid (CO) entstehen. Mögliche Quellen sind Gasheizungen und Gas-Thermen, Kamine und Öfen. Die Ursache für eine erhöhte CO-Konzentration muss nicht in der eigenen Wohnung liegen: Das Atemgift kann auch durch Wände und Decken dringen.
Da die menschlichen Sinne Kohlenmonoxid nicht wahrnehmen können, sind CO-Melder nach Angaben der Initiative die einzige Möglichkeit, zu Hause vor einer CO-Vergiftung gewarnt zu werden. Die Sensoren messen die CO-Konzentration in der Raumluft und warnen bei erhöhten Werten mit einem akustischen Signal. Ebenso wichtig sei es, Heizungsanlagen und Feuerstätten regelmäßig fachgerecht überprüfen und warten zu lassen.
„Die Zeitumstellung ist der perfekte Anlass für einen kurzen Sicherheitscheck zu Hause. Regelmäßige Wartung macht Heizungsanlagen und Feuerstätten sicherer und effizienter. CO-Melder ergänzen diesen Schutz und warnen vor einer Gefahr, die wir selbst nicht wahrnehmen können“, erklärt Andreas Walburg vom Landesverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen.
Die Initiative empfiehlt, die Zeitumstellung als festen Termin für einen Sicherheitscheck zu etablieren und CO-Melder zu installieren. Bereits vorhandene Geräte sollten entsprechend den Herstellerangaben kontrolliert werden.
Servicetipps
Warum Kohlenmonoxid so gefährlich ist
Kohlenmonoxid ist farb-, geruchs- und geschmacklos. Tritt etwa ein technischer Defekt auf oder sind die Zu- oder Abluftwege einer Feuerstätte blockiert, kann das Gas in Innenräume gelangen und sich dort unbemerkt ausbreiten.
Anzeichen einer Vergiftung
Eine CO-Vergiftung macht sich häufig durch unspezifische Beschwerden bemerkbar: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Müdigkeit können erste Anzeichen sein. Gerade im Herbst und Winter besteht die Gefahr, diese Symptome mit einer Erkältung oder Grippe zu verwechseln. Steigt die Konzentration weiter, können Bewusstlosigkeit und schwere gesundheitliche Schäden folgen. Im schlimmsten Fall ist eine CO-Vergiftung tödlich.
Wo die Melder hingehören
- CO-Melder sollten insbesondere in Räumen mit Feuerstätten sowie in Schlaf- und Aufenthaltsräumen installiert werden.
- Anders als Rauchmelder werden CO-Melder nicht an der Zimmerdecke, sondern an der Wand in Atemhöhe (ca. 1 bis 1,5 Meter) angebracht.
- Für die korrekte Montage die Bedienungsanleitung sorgfältig lesen oder fachkundigen Rat einholen, etwa beim Schornsteinfeger.
- Vorhandene Geräte gemäß Herstellerangaben kontrollieren.
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.



