Wohnhausbrand in Olbersdorf

Olbersdorf– Bei einem Brand in einem Wohnhaus sind zwei Menschen verletzt worden.

Das Feuer brach am Samstagnachmittag aus noch unbekannter Ursache aus. Gegen 16 Uhr wurden die Feuerwehren aus Olbersdorf und Zittau zu einem Brand eines Fachwerkhauses in die August-Bebel-Straße alarmiert. Wie die Polizei mitteilt, wurde die 71-jährige Hauseigentümerin durch eine Nachbarin darauf aufmerksam gemacht, dass aus der ersten Etage des Hauses schwarzer Qualm steigt. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu vernehmen. Diese war kilometerweit sichtbar. Zu dem Zeitpunkt des Brandes befanden sich der 75-jährige Ehemann der Eigentümerin, deren 51-jähriger Sohn und dessen 45-jährige Partnerin in Gebäude. Zwei Personen wurden verletzt eine davon schwer. Alle konnten sich aber selbst aus dem Haus befreien, bevor die Feuerwehr eintraf, so der Einsatzleiter. Wie uns der Kreisbrandmeister im Nachgang mitteilte, musste die 45- Jährige Frau mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik für Brandverletzungen nach Leipzig geflogen werden. Außerdem wurde die 71-jährige Hausbesitzerin mit dem Verdacht einer Rauchgasintoxikation zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Offenbar durch eine Verpuffung, so die Polizei, standen plötzlich Teile der Wohnung in
Flammen, weshalb sich die 45-Jährige die schweren Verletzungen zuzog. Einsatzkräfte gingen zuerst mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr im Außenangriff gegen das Feuer vor. Schnell zündete das Feuer durch und griff auf das Dachgeschoss und den Dachstuhl über. Im späteren Innenangriff konnte das Feuer durch mehrere Trupps gelöscht werden. Das Haus ist nach Angaben der Einsatzleitung vorerst nicht mehr bewohnbar.

Die insgesamt 39 Mann der Freiwilligen Feuerwehren aus Olbersdorf, Bertsdorf und Zittau hatten alle Hände voll zu tun, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das erste Obergeschoss des Hauses und das Dachgeschoss brannten komplett aus. Aufgrund aufflammender Glutnester dauerte der Einsatz bis in die Abendstunden. Bei dem Brand entstand ersten Schätzungen nach ein Schaden von etwa 100.000 €.